Grüner Smoothie „Apfelstrudel“

Ich muss wieder mehr grüne Smoothies trinken. Wegen den Vitaminen und weils gut schmeckt und weils sogar ein Mahlzeiten-Ersatz sein kann. Besonders wenn jetzt der Frühling langsam kommt und man Lust kriegt, sich und seinem Körper wieder was Gutes zu tun.

Vor einer Weile hab ich viele Smoothies gemixt, aber ungefähr die Hälfte war einfach widerlich ;-). Jetzt dachte ich mir, ich halte mich mal an Rezepte, zumindest halbwegs, und siehe da, sie schmecken wirklich gut! Mir ist auch wichtig, dass keine zu exotischen Zutaten dabei sind (oder vielleicht eine). Das meiste sollte ich jederzeit zuhause haben.

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, schneidet am besten alles möglichst klein.

Zutaten:

  • 2 grüne Äpfel
  • 1 Banane
  • 2 TK-Spinat Zwutschkerl (oder 1 Handvoll frisch)
  • etwas Vanille
  • 2 Datteln
  • 1 Prise Zimt und Muskat
  • 200ml Wasser (oder event. Apfelsaft, wer es süßer mag)

Alles in den Mixer und los geht’s!

Schmeckt wirklich wie ein Apfelstrudel, gar nicht nach Spinat. Auch perfekt für Grüne Smoothie Anfänger.

Außerdem hab ich beschlossen, den Smoothie etwas zu süßen. Sehr gut eignen sich Datteln oder Rosinen oder etwas Honig. Es sind so viele gute und gesunde Sachen da drinnen, da wird das bisschen Zucker mich nicht umbringen oder? Wenn es dafür noch besser schmeckt und ich mehr davon trink…!

Und unterschätzt die Gewürze nicht! Machen einen riesen Unterschied! Und da Zimt zum Beispiel auch den Stoffwechsel ankurbelt, was will man mehr!

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Zitronen-Limetten-Guglhupf

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Wenn ihr Lust auf was saftig Frisches habt, das zitronig den Gaumen kitzelt, dann ist dieser Guglhupf genau das Richtige für euch. 🙂 Und: Sauer macht auch noch lustig!

Zutaten:

  • 3-4 Limetten
  • 2 Bio-Zitronen (oder nur Bio-Limetten)
  • 300g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • Prise Salz
  • 6 Eier
  • 300g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 6 EL Milch
  • 150g Staubzucker (für den Guss)

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Zitronenschale von den 2 Biozitronen abreiben und Limettensaft auspressen.

Butter mit Zucker und Salz ein paar Minuten ganz cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, eventuell schon etwas Mehl dazugeben, wenn die Masse gerinnt. Jetzt kommt das Mehl, das Backpulver, die Speisestärke, die Zitronenschale, 6 EL Limettensaft und die Milch dazu und werden kurz untergerührt.

Teig in die Form füllen und 40-45 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für den Guss 150g Staubzucker mit etwas Limettensaft (und event. etwas Wasser) zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren und über den Kuchen rinnen lassen. Mit Limettenscheiben oder Zitronenscheiben verzieren.

Herzi Pralinen

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Heute am Valentinstag gibts viele Herzis!

Bei mir mit Milch- und dunkler Schokolade, Nutella und gerösteten Haselnüssen. Mjam!

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Und nen dicken Schmatzer an Mr. Babsibackt, der Valentinstag hasst wie die Pest. 🙂 Hihi!

Beeren Muffins

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Gehen superschnell und schmecken lecker. Und sind sehr saftig! Und gehen superhoch auf!

Zutaten:

  • 375g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 240ml Milch
  • 120ml Öl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 215g Beeren
  • eventuell ein paar Schokochips für oben drauf

Damit die Muffins schön hoch aufgehen, hab ich sie am Anfang mit höherer Temperatur gebacken und etwas mehr Backpulver in den Teig gegeben.

Ofen auf 210°C vorheizen, 15 Muffinförmchen vorbereiten. Ist für eine 12-Form etwas zu viel Teig.

Eier und Zucker schaumig rühren. Milch, Öl und Vanille unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt unterrühren bis alles vermengt ist. Zum Schluss die Beeren unterheben. Bei Tiefkühl-Beeren doppelt vorsichtig sein, sonst wird der Teig blau oder rot. 😉

Muffinformen befüllen, ganz voll machen! Ihr könnt auch noch ein paar Schokostücken oben drauf streuen. In den Ofen schieben und 5 Minuten bei 210°C backen, dann auf 190°C zurückdrehen und nochmal 16 Minuten weiterbacken bis sie leicht braun werden.

Wenn ihr es etwas gesünder haben wollt, ersetzt eine Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl, funktioniert tadellos!

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Zitronen Cupcakes

 

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Endlich komme ich dazu, die Zitronen Cupcakes zu posten, die ich schon im Jänner gebacken habe. Ich war im Tochter-Geburtstag- und Schiurlaub-Stress… 🙂

Ich hab ja schon die Meringues und das Lemon Curd gepostet und jetzt gibt’s die passenden Cupcakes dazu. Rezept ist von der Cupcake Jemma.

Zutaten Cupcakes:

  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1/2 TL Natron
  • 270g Butter
  • 4 Eier
  • Schale von 4 Bio-Zitronen
  • 1 1/2 EL Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Milch
  • Lemon Curd, ca. 150g

Ofen auf 175°C vorheizen, 2x 12 Muffinformen vorbereiten.

Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier einzeln unterrühren. Mehl, Natron, Milch, Zitronenschale und Zitronensaft unterrühren bis alles gut vermengt ist.

In die Muffinformen füllen (werden ungefähr halbvoll), 20 Minuten backen. Wenn sie ausgekühlt sind, mit einem kleinen Löffel oder einem Kochlöffelstiel ein Loch oben rein machen und einen Klacks Lemon Curd reinfüllen.

Buttercreme:

  • 150g weiche Butter
  • 335g Staubzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 5 Meringues

Die Butter ein paar Minuten cremig schlagen bis sie ganz hell und fluffig ist. Dann löffelweise den gesiebten Staubzucker zugeben und wieder kräftig schlagen. Zitronensaft dazu und wieder 3-5 Minuten weiter schlagen. Die Meringues in kleine Stücke brechen und in die Buttercreme reinbröseln, kurz unterheben.

Mit einem Löffel auf auf den Cupcakes verteilen und noch ein bisschen Lemon Curd darüber geben (am besten mit einem Spritzbeutel).

 

Schmecken super zitronig süß und die Buttercreme ist zwar nochmal sehr süß (deswegen hab ich nicht viel davon drauf getan), aber durch die Meringues-Stückchen ganz besonders! Ist halt ein bisschen mehr Arbeit, Lemon Curd und Meringues auch noch zu machen, aber das kann man ja auch ein paar Tage vorher erledigen.

Die süßen Eulen-Muffinförmchen sind übrigens vom dm, und ich bin ganz begeistert, weil sie nicht ganz durchweicht waren nach dem Backen. Bei den meisten Förmchen erkennt man das Muster dann gar nicht mehr.

 

Baisers oder Meringues

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Baisers sind vielseitiger als ich dachte. Und vor allem diese, die sind nicht durch und durch knusprig wie Windringerl, sondern innen noch ein bisschen klebrig und weich. Man kann sie auch einfärben, ganz kleine machen, größere formen, mit Spritzbeutel, mit Löffel, mit Schlagobers und Früchten drauf, zerbröseln und in eine Creme geben,…

Ich habe mich hier für groß und mit dem Löffel drauf geklatscht entschieden. Dann kriegen sie diese tollen Zipfeln und Risse, das mag ich.

Rezept:

  • 4 große Eier
  • 250g Kristallzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt (je nach Geschmack)
  • Prise Salz

Ofen auf 170°C Heißluft vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Mit einer Küchenmaschine die Eiklar mit einer Prise Salz schaumig rühren bis weiche Spitzen entstehen. Vanille dazugeben und dann den Zucker während dem Rühren löffelweise dazu geben. Und so lange auf hoher Stufe rühren lassen bis sich steife Spitzen bilden und man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt.

Tennisballgröße Haufen auf das Backblech setzen, ungefähr gleich groß und keine allzu hohen Spitzen (die werden vielleicht zu dunkel). Dann in den Backofen geben und die Temperatur auf 150°C zurückschalten. 40 Minuten backen und dann abdrehen, die Baisers bleiben im geschlossenen Ofen bis sie abgekühlt sind (dauert ca. eine Stunde). Dadurch werden sie innen so schön klebrig.

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Und wisst ihr, was ihr mit den übriggebliebene Dottern machen könnt? Probiert doch mal ein Lemon Curd!

 

 

Cookies mit Schokochips und M&Ms

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Ein Klassiker, den man immer braucht und der sensationell schmeckt. Statt der Schoko kann man natürlich alles reingeben, was einem einfällt. Karamell, Nüsse, weiße Schoko,…

Ist auch ganz einfach, man braucht nur einen Kochlöffel und eine Schüssel. Und einen Kühlschrank, der Teig muss 2 Stunden im Kühlschrank rasten. Kann allerdings auch 3 Tage rasten, wenn man immer wieder backofenwarme Kekse haben möchte…

Rezept ist von Sally´s Baking Addiction. Und gar nicht abgewandelt, gefällt mir so sehr gut. 😉

Zutaten:

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Maisstärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 großes Ei und 1 Dotter
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 90g Schokochips
  • 85g M&Ms

In der Schüssel Butter und Zucker gut verrühren, dass keine Klumpen mehr sind. Eier und Vanille dazurühren. Mehl, Natron, Maisstärke und Salz dazumischen. Und zum Schluss die Schokoladenstücke und M&Ms unterheben. Fertig. 🙂

Kommt dann 2 Stunden in den Kühlschrank, das darf man nicht auslassen!

Ofen auf 165°C vorheizen. 2 Backblech vorbereiten.

1-2 EL Teig zu Kugeln rollen, mehr Eierform und aufrecht dann aufs Blech stellen. Viel Abstand lassen! Dann das erste Blech für 11-12 Minuten backen. Den Teig in der Zwischenzeit wieder in den Kühlschrank stellen. Die fertigen Kekse noch 10 Minuten am Blech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter legen. In der Zwischenzeit das zweite Blech backen.

Ober-Unterhitze funktioniert besser als Heißluft. Und wenn der Teig zu warm ist, werden die Kekse flacher und knuspriger. Ich mag sie lieber außen knusprig und innen noch schön weich. Nach der Backzeit sehen sie übrigens noch zu wenig gebacken aus, das passt aber, sie ziehen am warmen Blech dann noch etwas nach.