Lenis Torte mit weißer Zitronencreme und Beeren

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Langer Name, aber die Idee hatte meine Tochter mitten auf eine Wanderung im Urlaub in den Bergen. Sie wollte eine Torte mit Boden und weißer Creme und Brombeeren. Und die Creme sollte nach Zitrone schmecken.

Und kaum waren wir wieder zuhause, haben wir sie gemacht. Letztendlich wurde es eine Art Kühlschrank-Cheesecake.

Zutaten Boden:

  • 150g Schokokekse
  • 80g Butter, geschmolzen

Zutaten Creme:

  • 600g Frischkäse
  • 300g Joghurt
  • 1 Zitrone (oder 2)
  • 50g Zucker (nach Geschmack)
  • etwas Vanille
  • Brombeeren
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Pkg. klarer Tortenguss

Für den Boden die Kekse zerbröseln und mit der Butter mischen. In eine 24cm Springform geben und fest auf den Boden pressen. Schon mal in den Kühlschrank stellen.

Joghurt, Frischkäse, Zitronensaft und -schale, Vanille und Zucker verrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und mit etwas Wasser aufkochen lassen (nach Anleitung). Gelatinemischung etwas abkühlen lassen und ein paar Löffel Creme dazurühren (damit sich das bisschen Gelatine in der vielen Creme nicht so erschrickt), dann alles in die Creme rühren. In die Tortenform füllen und in den Kühlschrank geben.

Wenn alles halbwegs fest ist, kann man die Brombeeren drauf legen und dann noch den Tortenguss nach Anleitung darüberleeren und wieder in den Kühlschrank geben und ein paar Stunden durchziehen lassen.

Der süße Tortenguss was ganz gut, weil die Brombeeren etwas säuerlich waren (aber immerhin aus eigenem Anbau!).

Die Torte war recht schnell weg, keine Zeit für perfekte Fotos. Geschmeckt hat sie cremig, zitronig und frisch, der Boden schön schokig. Eine Sommertorte.

Das Rezept hab ich auch nach langem Nachdenken rekonstruieren müssen, weil es so eine spontane Ho-ruck-Aktion war. 🙂 Ich hoffe, ich hab nix vergessen. Meiner Tochter hat sie nicht soooo gut geschmeckt, hab den Verdacht, meine Kinder sind keine Cheesecake-Freunde. Blöd 😉

Aber sie will wieder eine Torte erfinden! Und ich freu mich schon drauf!

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Schoko-Cheesecake

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Dieser Schoko-Cheesecake schmeckt nach Schoko pur, cremig, schon fast schokomousse-ig und ist wirklich einfach zu machen. Der Boden besteht aus Schokokeksen, die Füllung aus Frischkäse und extra guter Schoko und oben drauf kommt noch eine dünne Schicht Ganache. Garniert hab ich den Kuchen noch mit ein paar übrig gebliebenen Keksen.

Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblings-Backbücher „Backen mit Love“ von der bezaubernden Andrea Stolzenberger, der Dame mit der rosa Brille aus dem rosa Haus. 😉

Boden:

  • 150g Schokokekse
  • 75g zerlassene Butter

Kekse in einem Gefriersackerl zerbröseln (ganz wild drauf schlagen, toll!) und in einer Schüssel mit der Butter vermischen. Bekommt dann die Konsistenz von nassem Sand. In eine 26cm Springform pressen, aber keinen Rand formen.

Füllung:

  • 340g dunkle Schokolade (gute Qualität)
  • 680g Frischkäse (Philadelphia oder so)
  • 200g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 240g Sauerrahm

Die Schoko langsam im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Frischkäse und Zucker cremig rühren, die geschmolzene Schokolade unterrühren. Eier einzeln dazumixen, Vanille dazu und zum Schluss den Sauerrahm.

Die Masse auf den Keksteig in die Tortenform füllen und im Rohr bei 180°C 55 Minuten backen bis er oben am Rand beginnt braun zu werden (noch bräuner als die Schoko selbst ;-)). Die Oberfläche kann auch etwas einreißen. Das macht aber nix, denn nachdem die Torte etwas abgekühlt ist, kommt noch die:

Ganache:

  • 115g Bitterschoko
  • 80ml Schlagobers
  • 1 TL Butter

Schlagobers erhitzen aber nicht kochen und über die zerkleinerte Bitterschokolade leeren, Butter dazugeben und kurz stehen lassen. Dann umrühren und alles ist wunderbar geschmolzen und perfekt temperiert.

Über die Torte gießen und verstreichen. Jetzt abkühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Und dann auf der Zunge zergehen lassen….

Ist auch sicher wunderschön, wenn man als Verzierung nen Berg frischer Beeren drauf gibt, Ribisel zum Beispiel oder Brombeeren… mjam…

 

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Cheesecake mit Heidelbeeren

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Mein erster Cheesecake! War ich vielleicht aufgeregt. 🙂 Kennt jemand den Cheesecake vom McDonalds? Den find ich extrem lecker. So einen will ich selber backen.

Den Keksboden hab ich mit verschiedenen Keksen gemacht, als Resteverwertung, mit ein bisschen geriebener Schokolade. Und oben drauf hab ich Heidelbeeren getan, mit etwas Marmelade darunter, weil ja Sommer und Beerenzeit ist.

Ich habe mich auch für ein einfaches Rezept ohne Wasserbad und anderem Schnick Schnack entschieden, hat super funktioniert, der Kuchen hatte keine erwähnenswerten Risse!

Rezept:

  • 1,5 Becher Kekse, zerbröselt (kann auch weniger sein)
  • 50g dunkle Schokolade, gerieben
  • 80g geschmolzene Butter

 

  • 1100g Frischkäse (ca. 6,5 Pkg. zu 175g)
  • 250g Creme fraiche
  • Schale einer kleinen Bio-Zitrone
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 240g Zucker
  • 1/4 Cup Mehl

 

  • Heidelbeeren
  • Heidelbeermarmelade
  • eventuell etwas Zucker und Zitronensaft

 

Ofen vorheizen auf 160°C.

Zuerst wird der Boden gemacht. Kekse (ich hatte übrigens Dinkel-Vollkornkekse und Spekulatius) und Schoko reiben, geschmolzene Butter dazugeben und in einer 26cm Springform am Boden verteilen (ich hatte nur eine 28cm), am Rand etwas hochziehen und gut festdrücken. Bei 160°C 8 Minuten backen.

Für die Creme Frischkäse,  Creme fraiche und Zucker cremig rühren, Salz, Zitronenzesten und Vanille dazurühren. Eier einzeln dazugeben, dann das Mehl dazu und nur mehr kurz mischen.

In die Tortenform mit dem Boden füllen und bei 160°C  1 Stunde 30 Minuten backen (bis der Rand anfängt goldbraun zu werden). Bitte auf ein Blech stellen oder mit Alufolie umwickeln, weil etwas Butter unten aus der Form raustropft.

Aus dem Rohr nehmen, komplett abkühlen lassen. Und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Weil meine Heidelbeermarmelade natürlich fast aus war, hab ich aus einem Teil der Beeren eine Art Marmelade gekocht (mit etwas Zucker und Zitrone und ein bissi Gelierhilfe aufkochen und abkühlen lassen). Cheesecake mit Marmelade bestreichen, Beeren drauf und nochmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Und  mitten beim Backen kam der Schock. SCH*! Ich hab das Mehl vergessen! Das wird nie was! Können wir dann mit dem Strohhalm aus der Form trinken! Alles umsonst. Die hundert Packerl Frischkäse vergeudet. Schnüff…. 😦

Aber, wie durch ein Wunder ist er immer fester geworden. Und am nächsten Tag konnte man ihn schneiden! JAAAAAA!

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Also, wenn ihr wollt, könnt ihr das Mehl weglassen :-). Ob das geschmacklich was verändert hat, kann ich nicht sagen. Einem Freund war es zu topfig (ich musste sein Stück fertig essen! Skandal!). Mir hats geschmeckt 🙂 Obwohl der vom Maci besser war…. aber das sag ich nicht…

Weiß jemand, warum bei manchen Rezepten der Boden gebacken wir und bei manchen nicht? Das wird ich auch noch herausfinden….

Brownies

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Sonntag ist Kuchentag :-). Ab jetzt. Dafür gibts den Rest der Woche nix Süßes. Wegen dem Bikini. Und weil der Stoffwechsel auch nicht schneller wird 😉

Und heute ist Brownie Tag! Ich liebe Brownies! Schokig, klebrig, lecker. Nur gibt es soviel Rezepte…. welches nehmen?

Rezept:

  • 140g weiche Butter
  • 140g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • etwas Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL warmes Wasser mit 1 TL Löskaffee
  • 1 EL Kakao
  • 110g Mehl

Im Original waren es 230g Zucker (Laura Vitale).

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier dazu, Vanille und Salz dazu. Kaffee dazu, gut rühren. Und dann Mehl und Kakao kurz unterrühren. In eine Form geben (ca. 20x20cm) und ca. 35-40 min backen.

Ich habe 37 Minuten gebacken und ich fand sie ein bisschen zu wenig klebrig. Oder liegt das am reduzierten Zucker? Aber geschmeckt haben sie trotzdem 🙂 Oben drauf hab ich noch Nüsse und Smarties gestreut. Nüsse für mich, Smarties für die Kids.

Das Foto war übrigens schwierig, draußen ist heute gar keine Sonne, das Kellerstudio ist vollgeräumt, der Tisch war zu niedrig, das Licht war zu hoch,… ein Wahnsinn… und heute hatte ich irgendwie keine Geduld. Und außerdem wollte ich sie essen. Die Brownies 🙂 Habt ihr einen fixen Fotoplatz oder macht ihr das spontan?

Schönen Sonntag noch! Mit Couch und Kuchen. Sport war nämlich gestern 😉

 

Apfel Brombeer Pie

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Wir haben noch immer Brombeeren aus unserem Garten vom letzten Sommer eingefroren. Sehr wertvoll, weil es das einzige Schüsselchen war, so reichlich tragen sie nicht, unsere Brombeeren. Aber immerhin schon mehr als das Jahr davor. Wir sind auch nicht die Super Gärtner, aber… egal. Ähm… ja, wir hatten auch Äpfel und ich steh total auf Pies.

Also, Apfel Brombeere Pie! Der Teig ist aus dem unübersichtlichsten Kochbuch, das ich kenne. Aber auch eines der liebsten und abenteuerlichsten. Und unterhaltsamsten. Und man entdeckt immer wieder etwas: Backen mit Love von Andrea Stolzenberger. Leider hab ichs gerade hergeborgt, Rezept folgt also.

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Beim nächsten Mal muss ich nur die Brombeeren ein bisschen abtropfen und noch mehr Maisstärke reingeben. Damits nicht gar so auseinanderfällt beim Aufschneiden (hätte auch länger auskühlen können… aber das ging leider nicht). Allerdings wars dadurch auch extrem saftig, ein Wahnsinn! Der Teig knusprig, butterig und blätterig, die Fülle saftig, lecker und nicht zu süß. Viel Zucker braucht man nicht, weil die Früchte süß genug sind. Dafür etwas Zimt und Orange und Muskat. Ideal für ein Picknick an einem schönen Frühlingstag…

Notfall-Mikrowellen-Häferl-Kuchen

🙂 Fantastisch oder? Ein paar Sachen, die man immer zuhause hat in ein Häferl schmeißen, umrühren, in die Mikrowelle und nach 1 Minute hat man einen leckeren Kuchen nach Brownie Art! Schmeckt wirklich gut! Schokig, saftig, sündig. Und die Menge passt auch genau (nicht zuviel, wegen der schlanken Linie. Haha!).

Foto hab ich jetzt keins gemacht. Weil ansehnlich hats nicht ausgesehn… beim nächsten Mal denk ich mir was aus, damits was gleich schaut. Diesmal hab ich mich aufs Essen konzentriert. 😉

Rezept:

  • 2 EL Mehl
  • 3 TL Zucker
  • 2 TL Kakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Salz
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Öl
  • 1/2 TL Löskaffee
  • handvoll Schokochips
  • 1 TL Haselnussmus

Alles in einem mikrowellenfesten Häferl verrühren. Ganz zum Schluss kommt noch der Löffel Haselnussmus (oder Nutella, Erdnussbutter, Karamell, Ahornsirup,…) ganz nach unten, ohne ihn zu verrühren.

Und jetzt für ca. 1 Minute in die Mikrowelle. Bei ca. 700-800W. Lieber etwas kürzer und dann eventuell noch verlängern, je nach Mikrowelle. Wird der Kuchen zu trocken, schmeckt er nicht so gut, soll schön saftig und nicht ganz durch sein.

Löffel rein, ab auf die Couch, zudecken, kurz pusten, Fernseher an oder Buch auf und los gehts!