Nutella Cookies mit Fleur de Sel

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Heute hab ich noch ein Nutella Cookies Rezept für Euch. Ganz einfach und vor allem schnell. Für Notfälle sozusagen. Und oben drauf hab ich etwas Fleur de Sel gestreut, das bildet ein ganz tollen Kontrast zu der Süße der Kekse. Schmeckt toll! Intensiviert wird der Nutella Geschmack durch Schokostückchen und Nutella-Nester (dazu später) im Keks.

Fleur de Sel ist Meersalz, das besonders sorgfältig durch Handarbeit gewonnen wird und dadurch einen eigenen Geschmack bekommt, etwas feiner und fast milder. Die Salzkristalle sind unterschiedlich groß, was man auch sieht, und etwas feuchter. Ich hab das einmal gekauft, weil es mir bei unserem Supermarkt ins Auge gesprungen ist, aber ihr könnt es wirklich durch normales Meersalz ersetzen. Gröbere Kristalle schauen natürlich hübscher aus.

Inspiriert wurde ich von Sallys Baking Addiction.

Zutaten:

  • 150g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 Ei und 1 Dotter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Nutella
  • 295g Mehl
  • 1 1/4 TL Natron
  • 1 TL Maizena
  • 1/2 TL Salz
  • 120g Schokochips oder gehackte Zartbitter-Schokolade

Backrohr auf 175°C vorheizen. 2 Backbleche vorbereiten.

Butter cremig rühren, Zucker hinzufügen und weiter rühren. Dann Eier und Vanille einrühren und die Hälfte vom Nutella.

Mehl mit Natron, Maizena und Salz vermischen und in den Teig rühren. Schokochips untermischen. Der Teig wird recht fest. Und dann die andere Hälfte vom Nutella nur ganz wenig unterheben, dass der Teig marmoriert bleibt und man später in so ein weiches Nutella-Nest beißen kann. 🙂

Mit einem Esslöffel Portionen aus dem Teig stechen und zu Kugeln formen und mit genügend Abstand aufs Backblech legen.

10 Minuten bei 175°C backen und dann am Blech 5 Minuten auskühlen lassen. Mit dem Salz bestreuen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen. Oder auch nicht 😉

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Meine anderen Nutellakekse findet ihr hier. Welche jetzt besser sind…. keine Ahnung 🙂 Das ältere Rezept wird vielleicht ein bisschen flacher.

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Cookies mit Schokochips und M&Ms

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Ein Klassiker, den man immer braucht und der sensationell schmeckt. Statt der Schoko kann man natürlich alles reingeben, was einem einfällt. Karamell, Nüsse, weiße Schoko,…

Ist auch ganz einfach, man braucht nur einen Kochlöffel und eine Schüssel. Und einen Kühlschrank, der Teig muss 2 Stunden im Kühlschrank rasten. Kann allerdings auch 3 Tage rasten, wenn man immer wieder backofenwarme Kekse haben möchte…

Rezept ist von Sally´s Baking Addiction. Und gar nicht abgewandelt, gefällt mir so sehr gut. 😉

Zutaten:

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Maisstärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 großes Ei und 1 Dotter
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 90g Schokochips
  • 85g M&Ms

In der Schüssel Butter und Zucker gut verrühren, dass keine Klumpen mehr sind. Eier und Vanille dazurühren. Mehl, Natron, Maisstärke und Salz dazumischen. Und zum Schluss die Schokoladenstücke und M&Ms unterheben. Fertig. 🙂

Kommt dann 2 Stunden in den Kühlschrank, das darf man nicht auslassen!

Ofen auf 165°C vorheizen. 2 Backblech vorbereiten.

1-2 EL Teig zu Kugeln rollen, mehr Eierform und aufrecht dann aufs Blech stellen. Viel Abstand lassen! Dann das erste Blech für 11-12 Minuten backen. Den Teig in der Zwischenzeit wieder in den Kühlschrank stellen. Die fertigen Kekse noch 10 Minuten am Blech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter legen. In der Zwischenzeit das zweite Blech backen.

Ober-Unterhitze funktioniert besser als Heißluft. Und wenn der Teig zu warm ist, werden die Kekse flacher und knuspriger. Ich mag sie lieber außen knusprig und innen noch schön weich. Nach der Backzeit sehen sie übrigens noch zu wenig gebacken aus, das passt aber, sie ziehen am warmen Blech dann noch etwas nach.

Mochaccino-Cookies – laktosefrei

Ich hab eine Freundin, die verträgt Laktose ganz schlecht. Und sie mag diesen Schoko-Kaffee von Nespresso. Und sie hatte Geburtstag. 🙂

Ich hab ja nicht wirklich gewusst, dass Mochaccino der richtige Ausdruck für Espresso mit Milch und Schoko ist. Quasi Schoko Cafe Latte. Oder heiße Schoko mit Kaffee. Wieder was gelernt! Oh, und ich weiß jetzt, wo es laktosefreie Schokolade zu kaufen gibt!

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Zutaten:

  • 115g Butter, laktosefrei
  • 150g brauner Zucker
  • 50g Kristallzucker
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Maizena
  • 2 EL Löskaffee
  • 1 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • 180g Schoko, gehackt, laktosefrei

Rezept:

Backrohr auf 175°C vorheizen, 2-3 Backblech mit Backpapier vorbereiten (werden ca. 22 Stück).

Butter und Zucker schaumig rühren bis auch der braune Zucker ganz aufgelöst ist. Dann das Ei dazugeben und wieder rühren.

Mehl dazugeben. Maizena, Kaffeepulver, Natron, Zimt und Salz etwas mit dem Mehl in der Schüssel mischen und dann alles gut verrühren, aber nicht länger als nötig. Schokostücke unterheben. Eventuell etwas Milch (laktosefrei) dazugeben, wenn der Teig zu fest ist.

Haufen aufs Backblech machen, viel Abstand lassen und dann 10-11 Minuten backen. 10 Minuten am Blech auskühlen lassen du dann auf ein Gitter zum Abkühlen geben. Tataaaaaa!

 

Und das allertollste ist, dass man den Teig, bzw. die fertigen Teigkugeln (die man dann aufs Blech legt) einfrieren kann. Und verschenken. Und dann braucht der Beschenkte nur die Dinger aus dem Tiefkühler holen, aufs Blech tun und backen. Vielleicht 1 Minute länger, weil sie ja gefroren sind. 🙂 Noch mehr tataaaaaaaaaa!

 

Nutella Cookies

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Ich hab schon lange keine Cookies mehr gebacken und habe beschlossen, meine lieben Arbeitskollegen zwangszubeglücken! Und weil ich ja vor kurzem mein erstes Nutella selbst gemacht habe, fiel meine Wahl auf Nutella Cookies. Logisch oder? Diese Cookies werden sehr flach, weil sie beim backen sehr auseinander laufen. Aber dadurch sind sie außen zart knusprig und innen fein klebrig. Und brechen eventuell beim Bewegen leicht auseinander, man muss dann immer die abgebrochenen Stücke schnell in den Mund stecken, damits keiner sieht. 😉 Vom Geschmack her waren sie sehr schokoladig (vielleicht wegen meinem sehr schokigen selbstgemachten Nutella…) und mir persönlich, wenn ich jetzt sehr kritisch bin, fast zu wenig nussig. Aber damit hatte ich jetzt nicht wirklich ein Problem…

Zutaten:

  • 225g Butter
  • 90g brauner Zucker
  • 115g Zucker
  • 260g Nutella
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Cup Mehl (nein! vergessen abzuwiegen!)
  • 1 TL Natron
  • etwas Salz
  • 1 EL Kakao
  • 1 Cup Schokochips

 

Zubereitung:

Backrohr auf 190°C vorheizen. Oder 175°C Umluft, dann könnt ihr 2 Blech auf einmal reinschieben.

Butter und Zucker gut schaumig rühren, Eier, Nutella und Vanille nacheinander dazugeben. Mehl, Natron, Salz und Kakao langsam dazugeben und kurz verrühren. Schokochips unterheben.

Mit einem kleinen Eisportionierer oder einem Esslöffel Haufen auf ein Blech machen, viel Abstand lassen. Werden ca. 36 Stück, ich hatte sie auf 3 Blech, waren fast zu knapp beisammen.

Nach dem Backen noch 10 Minuten am Blech lassen, dann erst zum Auskühlen auf ein Gitter geben. Und genießen! Gleich nach dem Auskühlen. Vielleicht bricht ja schon beim Umschlichten ein Teil ab, das wär echt blöd…

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Schoko Cookies – ohne Mehl!

Diese Schokokekse schmecken extrem lecker. Sehr schokoladig und sehr sündig! Obwohl sie ja eigentlich gar nicht so sündig sind. Immerhin spart man sich das Mehl (was ja in Zeiten der Glutenunverträglichkeiten sehr praktisch ist) und dafür hat man noch die guten Fettsäuren und die Proteine der Mandeln (oder gehen die beim Backen hops? na egal…). Müsst ihr auf jeden Fall probieren!

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Zutaten:

  • 1 Ei
  • 250g Mandelmus (zB aus dem Reformhaus)
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Natron
  • 30g Kakao (ungesüßt)
  • 200g dunkle Schokotropfen

 

Zubereitung:

Backrohr auf 175°C vorheizen, 2 Backblech mit Backpapier auslegen. Oder 160°C Heißluft, wenn man beide gleichzeitig backen möchte (werden ca. 14 Kekse).

Ei in einer Schüssel schaumig schlagen, Mandelmus, Natron, Zucker und Kakao dazugeben und gut verrühren. Schokostückchen dazumischen.

Auf das Backpapier klecksen (einen guten Teelöffel voll), etwas flach drücken. 8-10 Minuten backen. Kommen sehr weich aus dem Ofen, 10 min auf dem Blech auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum ganz Auskühlen geben.

Oh! Und unbedingt auch lauwarm probieren 😉

Strawberry White Chocolate Cookies

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Endlich kommen die Beeren! Saisonal würd ich das zwar noch nicht nennen, aber geschmeckt haben sie nach den vielen Winteräpfeln trotzdem. Und dann hab ich das leckere Rezept bei der Laura Vitale (wiedermal…) entdeckt. Erdbeeren, frisch und weiße Schoko. Tataaaaa, das wollt ich machen. Waren auch seeehr lecker, besonders der zarte Orangengeschmack, der das ganze noch frischer macht. Mein Mann hat behauptet, sie waren zu süß. Aber das stimmt gaaar nicht 😉 . Außerdem ist die Zuckermenge für Cookies recht moderat. Und den Kindern hats auch geschmeckt. Und Obst ist auch drin! 🙂

Rezept:

  • 115g Butter
  • 80g brauner Zucker
  • 80g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Vanille
  • 1 Ei
  • 240g Mehl
  • 1 Cup weiße Schokochips (oder gehackte weiße Schoko)
  • 1 Cup Erdbeeren, klein geschnitten
  • Schale von einer halben Orange

Backrohr auf 175 Grad Umluft vorheizen. Werden ungefähr 2 Blech voll.

Butter und Zucker cremig rühren. Vanille und Ei dazugeben. Orangenschale rein. Mehl, Salz und Natron in einer extra Schüssel mischen und zum Teig geben, nur kurz rühren. Schokochips reinführen und Erdbeeren mit ein wenig Gefühl unterheben.

1 EL große Häufchen mit Abstand auf ein Blech geben und 10-12 Minuten backen. Sind fertig, wenn sie außen ganz leicht braun sind, aber noch ganz weich. 10 min am Blech auskühlen lassen, dann am Gitter ganz kalt werden lassen. Aber unbedingt eines warm probieren nicht vergessen! Die Cookies, in denen mehr Erdbeerstückchen drin sind, sind natürlich etwas weicher als die mit weniger.

Also, wenn Frühlingsgefühle aufkommen, schnell diese Erdbeerkekse backen!

Red Velvet, äh Drachenblut Cookies

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Heute war ich in der Schule und hab in der Klasse meines Sohnes „Der kleine Drache Kokosnuss und das Vampirabenteuer“ vorgelesen. Da gehts um ein bestimmtes Drachenblut, das der Papa vom kleinen Vampir Bissbert gegen seine Nachtblindheit braucht. 😉 Sehr süß, die Geschichte. Und Gummibärchen mitbringen ist fad, also gabs Drachenblutkekse. Mit Schokostückchen. Die haben sogar der Frau Lehrerin geschmeckt. 🙂 Und den Kindern natürlich auch! Weil sie so schön saftig innen sind, so schokoladig, so vanillig und außen so schön knacken beim Reinbeißen. (Blöd, dass sie schon weg sind…)

Rezept:

  • 200g Mehl
  • 32g Kakao
  • 1 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 115g Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 170g Schokotropfen
  • rote Lebensmittelfarbe

Butter cremig rühren, Zucker dazurühren. Dann Ei, Milch und Vanille dazugeben. Und die Farbe. Also das Drachenblut. Dann kommen die trockenen Zutaten dazu (Mehl, Kakao, Natron, Salz), nur kurz vermengen, Schokotropfen unterheben. Eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen, der Teig zerfließt dann weniger beim Backen.

Backrohr auf 175°C vorheizen. Kekse mit einem kleinen Eisportionierer oder 2 Teelöffeln aufs Backblech geben, aber schön Abstand halten! 10-12 Minuten backen. Sollen noch ganz weich sein, wenn sie aus dem Rohr kommen! Am Backblech noch 10 Minuten auskühlen lassen, bis sie fest genug für den Transport aufs Kuchengitter sind. Eins warm naschen und den Rest auskühlen lassen.