Schwarzwälderkirsch-Roulade

 

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Ein uraltes Jamie Oliver Rezept, das ich schon ewig nicht mehr gemacht hab. Am liebsten mag ich das Kirschkompott mit den Orangenschalen. Und die Schokolade. Und das Schlagobers,…

Zutaten Biskuit:

  • 4 Eier
  • 125g Zucker
  • 65g Butter, geschmolzen
  • 100g Mehl
  • 30g Kakao

Füllung:

  • 2 Orangen, Schale und Saft
  • 3 EL Zucker
  • 1 Glas Kirschen (ca. 400-500g abgetropft, nicht so genau)
  • 400g Schlagobers
  • 100g dunkle Schokolade, klein gehackt
  • eventuell Weinbrand oder Kirschwasser

 

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen, kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

In einem Topf Orangensaft, Orangenschale, Zucker und die Kirschen erhitzen und 5 Minuten kochen lassen. Abkühlen lassen. Jetzt wäre auch der Zeitpunkt für etwas Kirschwasser oder Weinbrand, wenn man möchte. Abseihen und den Saft auffangen.

Eier und Zucker ganz, ganz schaumig schlagen. Geschmolzene Butter langsam einrühren und dann Mehl mit Kakao sieben und langsam unterheben. Auf das Backblech geben, verteilen und ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

100g Schlagobers im Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Schokolade reingeben und schmelzen lassen. Glatt rühren. Abkühlen lassen.

Restliches Schlagobers aufschlagen.

Mit dem Sirup von den Kirschen den abgekühlten Biskuitboden großzügig tränken. Schokocreme drauf streichen. Rundherum einen ca. 5cm breiten Rand lassen. Schlagobers draufstreichen und dann die Kirschen drauf verteilen.

Und jetzt mit Hilfe des Backpapiers die Roulade möglichst eng aufrollen (dabei das Papier immer weiter abziehen). Dann wieder in das Papier einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Servieren Mit Schokospänen und Staubzucker verzieren.

 

Ich hab auf jeden Fall festgestellt, dass es das nächste Mal keine Roulade, sondern Schnitten gibt. Das Rollen ist mir zu stressig ;-). Und der Geschmack bleibt derselbe. Herrlich dunkel schokoladig, fruchtig, frisch durch den Orangensaft und cremig durch das Schlagobers. Wirklich gut!

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Liebster Award – Discover New Blogs

Die liebe Haferhexe von Haferschleim & Hexenbein hat mich für diesen Award nominiert (schon eine Ewigkeit her glaub ich und ich komme erst jetzt dazu zu antworten…), weil sie meinen Blog soooo toll findet ;-). Das ehrt mich natürlich ungemein und es freut mich immer wieder, dass auch fremde Menschen meinen Blog lesen und sogar mögen.

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Diese Awards haben ja einen leichten Kettenbrief-Touch, aber irgendwie machen sie auch Sinn. Man lernt neue Blogs kennen und der eigene Blog wird vielleicht auch von mehr Leuten angeklickt. 🙂

Also, wie funktioniert das ganze:

Beim lieben Blogger, der dich nominiert hat artig bedanken (Danke Haferhexe!) und seinen Blog auf deiner Seite verlinken.

Ein paar Fragen beantworten, und neue Blogs nominieren (wenns geht 11) und für die Fragen ausdenken (wenns geht 11).

Gut, dass sind mal die Haferhexen-Fragen:

1. Was wolltet ihr schon immer mal über euren Blog erzählen und keiner hat es gefragt? Äh… Hab grad ein sattes Sportprogramm am Laufen, das ich 90 Tage durchhalten muss, das aber gar nicht herpasst du ich lieber nicht erzähle, wer weiß, ob ich das überhaupt durchhalte… 😉

2. Nach was schmeckt deine Kindheit? Toffifee und Stosuppe? Ich weiß nicht… nichts bestimmtes eigentlich.

3. Kaffee oder Tee? Meistens Kaffee, hab mich während der Schwangerschaft an schwarzem Tee satt getrunken…

4. Schwarz oder Weiß? schwarz. und Khaki. und lila.

5. Sekt oder Selters? Radler 🙂 oder Hugo.

6. Meer oder Berge? Berge. Aber nicht ganz oben.

7. Hund oder Katze? Wau!

8. Spontan kündigt sich Besuch für heute Abend an. Was kochst du? Spaghetti?

9. Was gab es heute zum Frühstück? Oh, heute gab es super gesundes Müsli mit viel Obst 🙂

10. Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachtschrank? Da liegen ca. 10 aufgestapelt, aber lesen tu ich gerade „Der Rosie Effekt“ von Graeme Simsion.

11. Wohin geht dein nächster Urlaub? Ostsee, Ostsee, Ostsee! Freu mich schon voll! Also eigentlich Stettiner Haff, mit Haus und Garten, ganz nah am Strand.

 

So, wen nominiere ich, jetzt. Hab in letzter Zeit nur alte Blogs gelesen und je nach Rezept mag ich immer abwechselnd andere am liebsten 😉 Und ich lese fast nur in meinem Blog Reader, was den Nachteil hat, dass ich nicht den schön gestalteten Blog sehe, sondern nur den neuen Beitrag.

Anna Anska, ein ganz junger Nähblog einer Freundin, der noch nicht viele Beiträge hat, aber bestimmt toll wird!

Sweet Trolley

Pfefferminzia

Ich bin dann mal kurz in der Küche

Backen macht glücklich

Sweet Pie

Cooking it up for you

Bodyholic

Hm…viele hab ich schon mal nominiert… sind auch nicht mehr neu 😉 *klick*.

Aber ich werde diese Liste erweitern, wenn ich neue entdecke!

Ach, und wer nicht mitmachen möchte, muss natürlich nicht 😉 Manchmal hat man einfach keine Zeit…
Jetzt hätte ich fast die Fragen vergessen 🙂

1. Würdet ihr euer Hobby gerne zum Beruf machen?

2. Was gefällt euch am bloggen?

3. Wieviel Wert legt ihr auf eure Fotos?

4. Sind eure Werke raffiniert-außergewöhnlich oder einfach-bodenständig?

5. Krimi oder Fantasy?

6. Wie organisiert ihr Bloggen mit Familie, Beruf oder anderen Hobbies?

7. Wie oft backt / näht ihr etwas bis es perfekt ist?

8. Wer isst eure Kuchen oder verwendet eure Nähstücke?

9. Findet ihr es schlimm, wenn ein Blog mal länger nichts schreibt?

10. Wollt ihr euren Blog erweitern und damit Geld verdienen?

11. Was gibt es Sonntags bei euch zu essen?

 

Puh, dieser Beitrag braucht echt Zeit… schönen Abend/Tag/Wochenende noch!

Babsi

Bananenbrot Muffins

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Ewig will ich schon Bananenbrot probieren. Alle reden (oder bloggen) davon, und ich hatte keine Ahnung, wie das schmeckt. Aber eine Zuckerbombe wollte ich auch nicht… und dann hab ich das Rezept bei Sallys Baking Addiction entdeckt. Oh, und 3 braune Bananen waren auch zuhause. 🙂

Also, man braucht eigentlich nur Schneebesen und Kochlöffel. Und vielleicht eine Schüssel  ;-).

Zutaten:

  • 90g ungesüßtes Apfelmus
  • 70g Honig
  • 50g brauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 60 ml Milch
  • 2 Eier
  • 3 mittelgroße ganz reife Bananen
  • 215g Weizenvollkorn-Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • ca. 60g gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen, 14 Muffinformen vorbereiten.

Apfelmus, Honig, braunen Zucker, Vanille und Milch zusammenmischen. Eier und zergatschte Bananen dazu mischen. Mehl, Natron, Zimt und Salz kurz untermischen. Nüsse dazugeben.

In die Förmchen geben und 16-18 Minuten bei 180°C backen.

 

Schmeckt bananig, saftig, nussig und nicht zu süß. Und sie haben sich prima aus meinen Silikonförmchen lösen lassen! Die Papierförmchen mag ich gar nicht so gerne, wenn ich weiß, dass sie vielleicht 2-3 Tage stehen bleiben (waren am 3. Tag noch genauso gut übrigens). Mit mehr Nüssen, wären die sogar ein ganz gutes süßes Frühstück!

Grüner Smoothie „Apfelstrudel“

Ich muss wieder mehr grüne Smoothies trinken. Wegen den Vitaminen und weils gut schmeckt und weils sogar ein Mahlzeiten-Ersatz sein kann. Besonders wenn jetzt der Frühling langsam kommt und man Lust kriegt, sich und seinem Körper wieder was Gutes zu tun.

Vor einer Weile hab ich viele Smoothies gemixt, aber ungefähr die Hälfte war einfach widerlich ;-). Jetzt dachte ich mir, ich halte mich mal an Rezepte, zumindest halbwegs, und siehe da, sie schmecken wirklich gut! Mir ist auch wichtig, dass keine zu exotischen Zutaten dabei sind (oder vielleicht eine). Das meiste sollte ich jederzeit zuhause haben.

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, schneidet am besten alles möglichst klein.

Zutaten:

  • 2 grüne Äpfel
  • 1 Banane
  • 2 TK-Spinat Zwutschkerl (oder 1 Handvoll frisch)
  • etwas Vanille
  • 2 Datteln
  • 1 Prise Zimt und Muskat
  • 200ml Wasser (oder event. Apfelsaft, wer es süßer mag)

Alles in den Mixer und los geht’s!

Schmeckt wirklich wie ein Apfelstrudel, gar nicht nach Spinat. Auch perfekt für Grüne Smoothie Anfänger.

Außerdem hab ich beschlossen, den Smoothie etwas zu süßen. Sehr gut eignen sich Datteln oder Rosinen oder etwas Honig. Es sind so viele gute und gesunde Sachen da drinnen, da wird das bisschen Zucker mich nicht umbringen oder? Wenn es dafür noch besser schmeckt und ich mehr davon trink…!

Und unterschätzt die Gewürze nicht! Machen einen riesen Unterschied! Und da Zimt zum Beispiel auch den Stoffwechsel ankurbelt, was will man mehr!

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