Baisers oder Meringues

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Baisers sind vielseitiger als ich dachte. Und vor allem diese, die sind nicht durch und durch knusprig wie Windringerl, sondern innen noch ein bisschen klebrig und weich. Man kann sie auch einfärben, ganz kleine machen, größere formen, mit Spritzbeutel, mit Löffel, mit Schlagobers und Früchten drauf, zerbröseln und in eine Creme geben,…

Ich habe mich hier für groß und mit dem Löffel drauf geklatscht entschieden. Dann kriegen sie diese tollen Zipfeln und Risse, das mag ich.

Rezept:

  • 4 große Eier
  • 250g Kristallzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt (je nach Geschmack)
  • Prise Salz

Ofen auf 170°C Heißluft vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Mit einer Küchenmaschine die Eiklar mit einer Prise Salz schaumig rühren bis weiche Spitzen entstehen. Vanille dazugeben und dann den Zucker während dem Rühren löffelweise dazu geben. Und so lange auf hoher Stufe rühren lassen bis sich steife Spitzen bilden und man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt.

Tennisballgröße Haufen auf das Backblech setzen, ungefähr gleich groß und keine allzu hohen Spitzen (die werden vielleicht zu dunkel). Dann in den Backofen geben und die Temperatur auf 150°C zurückschalten. 40 Minuten backen und dann abdrehen, die Baisers bleiben im geschlossenen Ofen bis sie abgekühlt sind (dauert ca. eine Stunde). Dadurch werden sie innen so schön klebrig.

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Und wisst ihr, was ihr mit den übriggebliebene Dottern machen könnt? Probiert doch mal ein Lemon Curd!

 

 

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Cookies mit Schokochips und M&Ms

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Ein Klassiker, den man immer braucht und der sensationell schmeckt. Statt der Schoko kann man natürlich alles reingeben, was einem einfällt. Karamell, Nüsse, weiße Schoko,…

Ist auch ganz einfach, man braucht nur einen Kochlöffel und eine Schüssel. Und einen Kühlschrank, der Teig muss 2 Stunden im Kühlschrank rasten. Kann allerdings auch 3 Tage rasten, wenn man immer wieder backofenwarme Kekse haben möchte…

Rezept ist von Sally´s Baking Addiction. Und gar nicht abgewandelt, gefällt mir so sehr gut. 😉

Zutaten:

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Maisstärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 großes Ei und 1 Dotter
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 90g Schokochips
  • 85g M&Ms

In der Schüssel Butter und Zucker gut verrühren, dass keine Klumpen mehr sind. Eier und Vanille dazurühren. Mehl, Natron, Maisstärke und Salz dazumischen. Und zum Schluss die Schokoladenstücke und M&Ms unterheben. Fertig. 🙂

Kommt dann 2 Stunden in den Kühlschrank, das darf man nicht auslassen!

Ofen auf 165°C vorheizen. 2 Backblech vorbereiten.

1-2 EL Teig zu Kugeln rollen, mehr Eierform und aufrecht dann aufs Blech stellen. Viel Abstand lassen! Dann das erste Blech für 11-12 Minuten backen. Den Teig in der Zwischenzeit wieder in den Kühlschrank stellen. Die fertigen Kekse noch 10 Minuten am Blech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter legen. In der Zwischenzeit das zweite Blech backen.

Ober-Unterhitze funktioniert besser als Heißluft. Und wenn der Teig zu warm ist, werden die Kekse flacher und knuspriger. Ich mag sie lieber außen knusprig und innen noch schön weich. Nach der Backzeit sehen sie übrigens noch zu wenig gebacken aus, das passt aber, sie ziehen am warmen Blech dann noch etwas nach.

Lemon Curd

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Lemon Curd ist ein süßer Aufstrich aus Zitronen und Eiern. Keine Marmelade, vielleicht eine Mischung zwischen Marmelade und Pudding. Ideal für Kuchen und Torten als Füllung und, was ich mir gar nicht vorstellen konnte, es schmeckt echt gut auf Brot.

Das Rezept ist von Cupcake Jemma und ganz einfach. Alles zusammenschmeißen, überm Wasserbad ein paar mal umrühren und kurz warten.

Zutaten für ein großes Glas:

  • 5 Dotter
  • 2 ganze Eier
  • Schale einer Bio-Zitrone
  • 110ml Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
  • 110g Zucker
  • 60g Butter, kalt und in Stückchen

Die Eier und die Dotter in eine Metallschüssel geben, die gut auf einen Topf passt (wir über Dampf gewärmt). Kurz verquirlen.

Zitronen reiben und auspressen. Zucker und Zitronen zu den Eiern dazugeben. Gut verquirlen. 2 cm Wasser in den Topf füllen und zum kochen bringen. Schüssel drauf stellen und Ei-Zitronen Mischung mit einem Kochlöffel umrühren. Nicht aufschlagen, einfach  nur ab und zu rühren, damit es gleichmäßig dick wird. Nach 5-10 Minuten, nicht ungeduldig werden, wird die Masse dick und ein bisschen heller, sieht dann eigentlich aus wie Pudding, und dann ist es fast fertig.

Ich hab das Ganze dann durch ein Sieb gepresst, damit es noch feiner und cremiger wird. Zum Schluss noch die Butterstückchen dazugeben, schmelzen lassen und gut verrühren. In Gläser füllen und fertig! Hält im Kühlschrank ungefähr 2 Wochen.

Und mit den übrig geblieben Eiweiß könnt ihr zum Beispiel ein paar Baisers backen!

Zimtschnecken

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Heute gibts ein ganz leckeres Rezept und super einfach. Braucht bloß ein bisschen Zeit, am besten in der Früh anfangen, dann hat man zur Jause die herrlichsten Zimtschnecken der ganzen weiten Welt. 🙂 Und kann sie noch lauwarm genießen!

Zutaten für 16 Stück:

  • 1 Pkg. Hefe
  • 180ml Milch
  • 60ml warmes Wasser
  • 45g Zucker
  • 1/8 TL Vanilleextrakt (nur ganz wenig)
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 55g geschmolzene Butter
  • 670g Mehl
  • 55g weiche Butter zum Bestreichen vom Teig

für die Füllung:

  • 110g brauner Zucker
  • 40g Kristallzucker
  • 1 1/2 EL Zimt
  • ca. 70g flüssige Butter zum Bestreichen der Schnecken

für den Guss:

  • 70g Staubzucker
  • 1 EL Creme Fraiche (oder Frischkäse)
  • 1 EL Milch

Am besten macht ihr das in der Küchenmaschine, dann erspart ihr euch eine Menge Knetarbeit.

Hefe in die Schüssel geben, warmes Wasser dazu, Milch dazu (ich hab sie in der Mikrowelle kurz erwärmt). Zucker und Ei dazu geben und kurz verrühren. Vanille, Salz, geschmolzene Butter und Mehl dazu geben, gut kneten lassen. Dann bei mittlerer Geschwindigkeit 5-7 Minuten kneten lassen. Der Teig soll dann ganz weich und nicht mehr klebrig sein. Teig rausnehmen und zu einer Kugel formen. In die Schüssel ein bisschen Öl geben, damit der Teig nicht kleben bleibt, Teig zurück in die Schüssel geben und abdecken. An einem ruhigen Ort (bei mir der abgeschaltene Backofen) mindestens 2h gehen lassen. Oder über Nacht im Kühlschrank, funktioniert auch wunderbar.

Für die Füllung Zucker und Zimt verrühren.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, mit Mehl auf der Arbeitsfläche ausrollen. Am besten ein Rechteck, etwa so groß wie eure Auflaufform (ca. 20x30cm). Den ausgerollten Teig mit der weichen Butter bestreichen und mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen (mit dieser Zuckermenge werden sie nicht zu süß, sondern genau richtig). Jetzt an der langen Seite beginnen ganz eng aufzurollen, am Ende mit etwas Wasser zukleben. Die fertige Rolle in 16 gleich große Teile schneiden und aufrecht in die Auflaufform stellen, mit der geschneckten Ansicht nach oben. Abdecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Die Zimtschnecken sind jetzt schön aufgegangen und kleben ganz dicht aneinander. Backrohr auf 175°C aufheizen.

Inzwischen die Schnecken mit etwas flüssiger Butter bestreichen, damit sie schön goldbraun werden. Und dann ca. 30 Minuten backen.

Wenn sie fertig sind und wunderbar duften, macht ihr schnell die Glasur. Einfach den Staubzucker mit dem Creme Fraiche verrühren und etwas Wasser dazugeben, 1 EL hat bei mir gereicht. Die Glasur soll schön dick runterrennen. Und dann auf die warmen Zimtschnecken rinnen lassen. Kurz weiter abkühlen lassen und dann genießen.

Wenn ihr viel Glasur wollt, dann macht die doppelte Menge!

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Apfelbrot mit Karamell-Pekannuss-Glasur

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So. Jetzt hab ich eins gemacht. Ein Apfelbrot, das eigentlich ein Apfelkuchen ist. Ein amerikanisches Rezept. Warum das jetzt Brot heißt, versteh ich nicht, aber es ist wesentlich weniger Zucker drin als bei anderen Rezepten. Für uns also genau richtig.

Und diese Karamell-Glasur schmeckt echt göttlich und gibt dem Rezept etwas Besonderes.

Gefunden hab ich das Rezept übrigens bei Sally’s Baking Addiction, ich hab es nur ein wenig angepasst.

Rezept:

  • 60g Butter
  • 180g Joghurt
  • 65g brauner Zucker
  • 130g Kristallzucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 1/2 TL Zimt
  • gute Prise Salz
  • 1 großer Apfel (kann auch ein bisschen mehr sein)
  • 140g Pekannuss (oder Walnüsse zur Not)

Backrohr auf 190°C vorheizen, Kastenform vorbereiten. Apfel in kleine Stücke schneiden, Nüsse grob hacken.

Butter und Zucker cremig rühren, Joghurt dazugeben, dann einzeln die Eier und zuletzt die Vanille. Gut schaumig schlagen.

Mehl, Bakpulver, Natron, Salz und Zimt dazugeben, nur kurz verrühren. Äpfel und 2/3 der Nüsse unterheben.

In die Form geben, mit Albfolie abdecken und 55-65 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten die Folie runtergeben.

Inzwischen könnt ihr die leckere Karamell-Glasur machen.

  • 85g brauner Zucker
  • 30g Butter
  • 40ml Schlagobers
  • 30g Staubzucker

In einem Topf den Zucker, die Butter und das Schlagobers unter Rühren aufkochen und 2 Minuten schwach blubbern lassen. Von der Herdplatte nehmen und den Staubzucker (eventuell sieben) kräftig unterrühren. Nüsse reingeben.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, schmiert ihr die Glasur drauf (ihr könnt sie in der Mikrowelle nochmal kurz warm machen) und dann ganz auskühlen oder trocknen lassen.

Hm, ist es eine Karamell-Glasur? Dafür kocht es eigentlich zu kurz… egal. Gut schmeckt sie!