Gespenster

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So, liebe Kinder, äh, Halloweenmonster, ihr könnt klingeln. Da aber in unsere Straße nicht viele Kinder wohnen, werden wohl die meisten Geister in unseren Mündern verschwinden, auf mysteriöse Weise… und das machen sie ziemlich schnell irgendwie… mysteriööööös….

Zutaten:

  • 5 Eiklar (große Eier)
  • 300g Kristallzucker
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Backrohr auf 150°C vorheizen.

Die Eiklar in die Küchenmaschine geben und zu festem Schnell schlagen. Dann den Zucker löffelweise unterrühren und auf höchster Stufe eine ganze Weile weiterschlagen, bis man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt und ein matt glänzender, fester Schnee draus geworden ist.

Dann die Masse in einen Dressiersack geben und mit einer großen Lochtülle die Geister auf ein Backblech aufspritzen. Unten den Boden spritzen, langsam rauf gehen und dann nen Zipfel machen. Die Zipfeln konnte ich besonders gut 🙂

Dann ins Backrohr geben und auf 100°C runterschalten. 50 Minuten backen. Gerne auch länger, dann werden sie knuspriger. Und das Backblech vielleicht einmal herumdrehen, damit sie gleichmäßig durchbacken. Außen sollten sie knusprig und innen noch weich sein.

Und dann noch die Augen und Münder zeichnen, am besten geht das mit einem Lebensmittelstift. Oder mit schwarz gefärbtem Zuckerguss.

Oh! Heute schmecken sie noch besser! Also am besten am Vortag machen! 🙂

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Halloween Cake Pops

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Diese Woche hab ich mich ausgetobt. 🙂 Mein Sohnemann hat heute im Hort (Nachmittagsbetreuung) – übrigens der beste Hort der ganzen Welt – ein Halloweenfest gefeiert und ich hab mich quasi aufgedrängt und gefragt, ob sie zufällig Cake Pops wollen. Wollten sie! 102 Kinder. Uff. Aber mit guter Zeiteinteilung kein Problem!

Und so war unser Kühlschrank voll mit Augen, Werwölfen, Geistern, Mumien und Frankensteinen… gruselig. Besonders, wenn man sich was aus dem Kühlschrank holt und von 20 Augäpfeln angestarrt wird. 🙂

Innen gabs einen einfachen Vanillekuchen, teilweise mit Lebensmittelfarbe eingefärbt.

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Erdnussbutter-Brownies

Diesmal hab ich ein Rezept aus dem aktuellen „essen und trinken – für jeden Tag“ ausgesucht. Ich hab das Heft zwar schon ein paar Mal gekauft (liegt immer so nett bei der Kassa im Supermarkt), aber so richtig gekocht oder gebacken hab ich noch nichts daraus. Diesmal hat mir einiges gefallen und ich habs auch schon wirklich ausprobiert!

Entschuldigt bitte die miese Fotoqualität, die Brownies waren für die Schule meines Sohnes und ratet mal, wer vergessen hat, sie zuhause zu fotografieren :-). Deswegen hab ich noch schnell ein Handyfoto direkt vor Ort gemacht. Und weil der Brownie gut geschmeckt hat, den anderen Eltern übrigens auch, und weil er toll aussieht, wollt ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Der Teig ist schön kräftig schokoladig und oben die helle Schicht schmeckt leicht nach süß-salziger Erdnussbutter. Nicht zu intensiv und der zarte Salzgeschmack gibt dem Brownie was ganz Besonderes.

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Zutaten:

  • 75g Mehl
  • 30g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 150g dunkle Schoko
  • 175g Butter
  • 120g Erdnussbutter
  • 40g Staubzucker
  • 3 Eier
  • 150g Kristallzucker (ich hab 120g genommen, könnte aber die 150g vertragen)
  • 1/4 TL Salz

Zubereitung:

Backrohr auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen, Backform (ca. 20x20cm) mit Backpapier vorbereiten.

Schokolade grob hacken und mit 150g Butter (Rest brauchen wir später) schmelzen. Eier, Kristallzucker und Salz ordentlich schaumig schlagen (mind. 5 Minuten). Inzwischen (falls die Küchenmaschine für euch schaumig schlägt) Erdnussbutter, 25g Butter und Staubzucker etwas zusammenschmelzen (ich habs in der Mikrowelle erwärmt und gut verrührt).

Mehl mit Backpulver und Kakao vermischen und abwechselnd mit der geschmolzenen Schoko-Butter unter die Eimasse heben. Den Teig in die Form füllen.

Oben drauf lasst ihr jetzt die Erdnussbuttermischung fließen, am besten in Schlangenlinien. Und dann müsst ihr mit einer Gabel die zwei Farben ein bisschen oberflächlich durcheinanderrühren, dass so ein Marmorierungseffekt entsteht. „Swirl“ im Englischen, das passt ganz gut finde ich.

Und 25-30 Minuten backen. Lieber ein bisschen zu kurz als zu lang, damit er innen schön klebrig wird.

Maroni-Schoko Cupcakes

Ich wollte gerne was mit Maroni backen. Aber was? Kuchen, Creme, Eis, Torte… es gibt soooo viel!

Letztendlich hab ich mich für Cupcakes entschieden. Schokokuchen und Maronicreme. 🙂

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Küchlein:

  • 120g weiche Butter
  • 135g Zucker
  • 2 Eier
  • 85g dunkle Schokolade, geschmolzen
  • 100g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • etwas Salz
  • 80ml Buttermilch

Backrohr auf 180°C vorheizen, 12 Muffinformen vorbereiten.

Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier langsam dazugeben und ordentlich cremig rühren. Abgekühlte Schokolade dazugeben. Mehl mit Backpulver, Natron und Salz dazurühren, Buttermilch dazu. Nur kurz rühren bis alles gut vermengt ist.

In die Formen füllen und 22-25 Minuten backen.

Creme:

Die Creme besteht aus einem sehr festen Vanillepudding und Maronipüree. Ziemlich die standfesteste Creme, die ich je gemacht hab. Aber auch ziemlich sättigend. Also sollte man ein Mittelding finden zwischen tolles-großes-Topping-spritzen, weil es so schön hält, und etwas weniger, damit man mehr Cupcakes essen kann. 😉

Zuerst wird ein Pudding gekocht:

  • 200ml Schlagobers
  • 100ml Milch
  • 50g Zucker
  • 30g Speisestärke
  • Vanille (Vanillezucker oder Extrakt)
  • 1 Eidotter

Etwas Milch beiseite stellen. Schlagobers, Milch, Zucker und Vanille aufkochen. In der übrigen Milch die Speisestärke auflösen und ganz glatt verrühren. Eidotter auch da rein rühren. Nun die Mischung mit der Speisestärke und dem Dotter in die kochende Vanillemilch geben und schnell und gut verrühren, noch einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Rühren. Und ordentlich abkühlen lassen.

  • 300g gekochte Maroni
  • 2 EL Milch oder Rum
  • 50g Butter
  • 160g vom Pudding
  • 1 EL Ahornsirup

Die Maroni pürieren oder mit der Gabel zerquetschen, die Milch und den Ahornsirup dazugeben, sonst ist es fast zu fest zum pürieren. Den Pudding schon mal zermixen und die weiche Butter dazumixen, dass alles schön glatt wird. Dann alles kurz zusammenrühren und eventuell nochmal kühl stellen.

Die Menge von der Creme reicht für 8 hohe (also reichlich verzierte) Cupcakes. Wenn man weniger Creme pro Cupcake verwendet, sollte es für alle 12 reichen.

Kürbis Cake Pops aus Kürbis-Kuchen

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Ich mag diese kleinen Kürbis-Dinger, deswegen habe ich sie heuer wieder gebacken. Aber diesmal aus Kürbiskuchen. Auch seeeeeehr lecker!

Zutaten:

  • 320g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 113g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180ml Milch
  • 420g Kürbispüree
  • 1TL Zimt
  • etwas Muskat oder Pumpkin Spice (besteht aus Zimt, Muskatnuss, Piment und Ingwer)

Ihr wisst nicht genau, was Kürbispüree ist? Bitte hier nachschauen.

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier einzeln dazugeben. Noch mehr schaumig rühren. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz und Gewürze) und die Milch dazugeben, kurz rühren und dann den Kürbis auch noch unterheben.

45-50 Minuten backen.

Frosting:

150g Frischkäse

150g Staubzucker (je nach Geschmack etwas mehr, weil der Kuchen durch den Kürbis nicht so süß ist)

 

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Apfel-Karotten Muffins

…oder der Versuch einer leckeren und gesunden Schuljause.

Hat aber leider nicht ganz geklappt. Den ersten Muffin haben sie noch mit großem Appetit verdrückt und dann wars aus. Ich fand ihn ganz gut eigentlich, vor allem, weil wirklich nichts Ungesundes drin ist! Und als süßes Frühstück oder als Jause ist sowas doch ideal! Und low Carb ist er außerdem. War den Kindern aber wurscht…

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Zutaten:

  • 130g Dinkel-Vollkornmehl
  • 110g geriebene Mandeln
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 45g geschmolzene Butter
  • 180g Joghurt
  • 100g Apfelmus
  • 2 kleine Äpfel, gerieben
  • 2 Karotten, gerieben (Karotten und Äpfel waren ca. 210g zusammen)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Backrohr auf 190°C vorheizen, 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Eigentlich habe ich alles in eine Schüssel geworfen und kurz zusammengemixt. Und fertig! 🙂

In die Förmchen füllen und 26-28 Minuten bei 190°C backen, fertig! Ach ja, ich hab die Muffins vor dem Backen mit ein paar Haferflocken bestreut, wegen der Optik.

Wer´s doch eher süßer mag, darf noch einen vierten Löffel Honig in den Teig geben. 😉