Mohn-Zwetschken-Cupcakes

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Ich wollte unbedingt was mit Mohn und Zwetschken machen (Strudel fehlt noch!). Also hier sind meine Cupcakes:

Zutaten Sponge:

  • 4 Eier
  • 70g Zucker
  • 100g Butter
  • 40g Staubzucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Rum
  • 125g gemahlener Mohn
  • 75g geriebene Haselnüsse

Zubereitung Sponge:

Ofen auf 180°C vorheizen. 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Eier trennen, Eiklar in eine Rührschüssel, Dotter in ein kleines Schüsserl. Aus Eiklar und Kristallzucker einen Schnee schlagen.

In einer zweiten Rührschüssel Butter, Staubzucker, Zimt, Salz, Zitronensaft und Rum schön schaumig schlagen. Je länger desto besser, damit viel Luft in die Masse kommt (wir haben schließlich kein Backpulver). Dotter einzeln dazurühren. Weiter rühren.

Und jetzt langsam und abwechselnd Mohn, Nüsse und Schnee unter die Masse heben. Vorsichtig, damit die schöne Luft nicht wieder rausgeschlagen wird.

In die Förmchen füllen und 20-23 Minuten backen.

Das Rezept stammt übrigens aus „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Zutaten Topping:

  • 500g Mascarpone
  • 180g Zwetschkenmarmelade (wenns geht selbst gemacht mit hohem Fruchtanteil)
  • 50g Staubzucker
  • 200g Topfen 20%
  • 50g italienische Meringue (dazu sag ich noch was, kann auch weggelassen werden)

Zubereitung Topping:

Marmelade und Zucker nur verrühren, Mascarpone und Topfen kurz und schnell untermixen (nur 3 Sekunden, sonst wird alles zu weich). Meringue langsam und kurz unterrühren.

Auf die ganz ausgekühlten Kuchen aufdressieren, dekorieren, fertig!

 

Die italienische Meringue ist was ganz was Feines! Im Prinzip ist es das, was in den Schaumrollen drinnen ist. Die Herstellung scheint kompliziert, dauert ein bisschen, ist aber letztendlich gar nicht so schwer. Das Rezept hab ich auch von Renate Gruber „130 Gramm Liebe“.

Man braucht 202g Kristallzucker, 100g Eiklar und 55ml Wasser.

In einem Topf bringt man die 55ml Wasser und 165g Zucker zum Kochen und lässt es kochen bis das ganze 118°C hat. Nicht mehr, nicht weniger. Dauert ein bisschen. Man erkennt es ganz gut daran, dass es ruhiger zu blubbern anfängt und die Blasen größer werden.

In der Zwischenzeit in einer Küchenmaschine 37g Zucker mit 100g Eiklar (waren bei mir 3 Eier) zu festem Schnee schlagen.

Wenn die Zuckerlösung die 118°C erreicht hat, vom Herd nehmen, Küchenmaschine wieder einschalten und langsam in den Schnee rinnen lassen. Dann auf hoher Stufe weiter schlagen bis der Schnee kalt geschlagen ist. Dauert bei dieser Menge ungefähr 15-20 Minuten. Deswegen auch die Küchenmaschine! 🙂

Den Rest kann man in Portionen einfrieren (hab ich schon 2 Monate im Tiefkühler gehabt, hat super funktioniert).

Ja und wenn man sich die Arbeit nicht antun will, einfach weglassen und eventuell noch mit Staubzucker nachsüßen, je nach Geschmack.

 

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Erdbeer-Schokostückchen Muffins – wieder mal was Gesundes!

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Ich mag diese gesunden Muffins inzwischen richtig gerne! Vollkornmehl hat mich noch nie gestört, im Gegenteil, oft schmecken Muffins damit viel interessanter, und dass sie ohne Fett auch so gut schmecken, ist echt super.

Und watscheneinfach zu machen sind sie auch. 🙂

Zutaten:

  • 40g Kristallzucker
  • 40g brauner Zucker
  • 190g Apfelmus (die Hipp-Gläser eignen sich perfekt, da kein Zucker zugesetzt ist)
  • 1 Ei
  • 170g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Becher geschnittene Erdbeeren (auch tiefgekühlte)
  • 1 kleine Hand voll Schokochips

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen. 10 Muffinförmchen vorbereiten.

Zucker, Apfelmus und Ei gut verrühren. Mehl mit Zimt und Natron kurz unterrühren. Erdbeeren und Schokostückchen unterheben. Fertig. Kein schaumig schlagen oder cremig rühren. Einfach, oder?

In die Förmchen füllen und 16-18 Minuten backen.

Sind auch super als Jause für Schule oder Kindergarten!

 

Schoko-Bananen Cupcakes

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Wieder einmal ein Rezept aus „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber. Für eine liebe Arbeitskollegin. 🙂

Zutaten Kuchen oder Sponge:

  • 85g dunkle Schoko
  • 25g Butter
  • 60g Öl
  • 110g Mehl
  • 20g Kakao, ungesüßt
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 190g Zucker
  • 50ml Wasser
  • 40g Sauerrahm

Zubereitung:

Rohr auf 180°C vorheizen. 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Schoko hacken und mit der Butter langsam in der Mikorwelle schmelzen (oder im Wasserbad). Öl dazu geben, etwas abkühlen lassen.

Eier und Zucker schaumig schlagen, Wasser und Rahm dazurühren, Schokomischung dazu, gut mixen. Mehl mit Kakao und Backpulver dazugeben und kurz verrühren.

Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen (ist recht wenig Teig, aber 2/3 reichen voll auf!) und 28-30 Minuten backen. Im Buch sind 35-40 Minuten angegeben, das wäre bei meinem Rohr viel zu lang gewesen (war beim letzten Rezept auch schon so).

Ganz auskühlen lassen.

Zutaten Topping:

  • 2 reife Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g Topfen (20% Fett)
  • 500g Mascarpone
  • ca. 4 EL Staubzucker zum Süßen je nach Geschmack

Zubereitung:

Die Bananen natürlich schälen und mit einem Stabmixer fein pürieren. Topfen, Mascarpone und Staubzucker kurz zusammen mixen. Bananen dazurühren. Bitte so kurz wie möglich mixen, sonst hat die Creme später keinen Stand und fließt davon. Kühlen bis die Sponges fertig sind oder gleich aufdressieren (große Tülle, Größe 18). Mit Schokostreusel oder Schokoraspeln und einer Bananenscheibe verzieren.

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Himbeer-Schoko-Bananen Muffins

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Nun, diese Dinger sind wieder mal von der gesünderen Sorte. Schmeckt man aber nicht. Hab ich getestet, also testen lassen. Kein Fett und mit Vollkornmehl. Mit Obst und ein paar Schokochips. Aber das ist ok, oder?

Zutaten:

  • 2 große reife Bananen
  • 60g Honig
  • 85g brauner Zucker
  • 60g Joghurt
  • 1 Ei
  • 375g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 175ml Milch
  • 120g Schokochips
  • 220g Himbeeren (ich habe tiefgekühlte verwendet)

Zubereitung:

Ofen auf 190°C vorheizen, 15 Muffinförmchen vorbereiten.

Banane in einer Rührschüssel vergatschen (Stabmixer funktioniert hervorragend). Honig und Zucker dazugeben und gut verrühren. Joghurt und Ei dazu und mixen. Mehl mit Natron, Salz und Zimt reingeben und kurz verrühren, Milch dazurühren. Schokochips und Himbeeren unterheben. Die Muffinförmchen 3/4 voll füllen. Ihr könnt noch ein paar Schokostücke draufgeben oder etwas Zucker drüber streuen. Das sieht schön aus und knuspert ein bisschen beim Abbeißen.

18-21 Minuten backen. Kommt drauf an, wie voll die Formen sind. Sie sollen leicht braun am Rand sein. Mit einem Zahnstocher testen, ob noch Teig kleben bleibt. Ihr müsst wahrscheinlich ein paar mal rein stechen, weil ich treffe da immer nur Himbeeren oder Schokostücke. 😉

Auskühlen lassen und mit gutem Gewissen futtern. Schmeckt auch Kindern ganz ausgezeichnet.

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Mochaccino-Cookies – laktosefrei

Ich hab eine Freundin, die verträgt Laktose ganz schlecht. Und sie mag diesen Schoko-Kaffee von Nespresso. Und sie hatte Geburtstag. 🙂

Ich hab ja nicht wirklich gewusst, dass Mochaccino der richtige Ausdruck für Espresso mit Milch und Schoko ist. Quasi Schoko Cafe Latte. Oder heiße Schoko mit Kaffee. Wieder was gelernt! Oh, und ich weiß jetzt, wo es laktosefreie Schokolade zu kaufen gibt!

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Zutaten:

  • 115g Butter, laktosefrei
  • 150g brauner Zucker
  • 50g Kristallzucker
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Maizena
  • 2 EL Löskaffee
  • 1 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • 180g Schoko, gehackt, laktosefrei

Rezept:

Backrohr auf 175°C vorheizen, 2-3 Backblech mit Backpapier vorbereiten (werden ca. 22 Stück).

Butter und Zucker schaumig rühren bis auch der braune Zucker ganz aufgelöst ist. Dann das Ei dazugeben und wieder rühren.

Mehl dazugeben. Maizena, Kaffeepulver, Natron, Zimt und Salz etwas mit dem Mehl in der Schüssel mischen und dann alles gut verrühren, aber nicht länger als nötig. Schokostücke unterheben. Eventuell etwas Milch (laktosefrei) dazugeben, wenn der Teig zu fest ist.

Haufen aufs Backblech machen, viel Abstand lassen und dann 10-11 Minuten backen. 10 Minuten am Blech auskühlen lassen du dann auf ein Gitter zum Abkühlen geben. Tataaaaaa!

 

Und das allertollste ist, dass man den Teig, bzw. die fertigen Teigkugeln (die man dann aufs Blech legt) einfrieren kann. Und verschenken. Und dann braucht der Beschenkte nur die Dinger aus dem Tiefkühler holen, aufs Blech tun und backen. Vielleicht 1 Minute länger, weil sie ja gefroren sind. 🙂 Noch mehr tataaaaaaaaaa!