Tiramisu-Cupcake

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Endlich konnte ich was aus meinem neuen Kochbuch „130 Gramm Liebe – von Renate Gruber“ ausprobieren. Und noch dazu leckere Tiramisu Cupcakes, weil die Kinder nichts davon bekommen haben, weil die ja keinen Kaffee mögen. Versteht ihr? 🙂 Und natürlich weil sichs meine Kollegin gewünscht hat! 🙂

Also, der Teig ist ein Vanilleteig, sehr bisquitig und luftig. Und das Frosting besteht aus Pudding und Mascarpone, mit leckerem Espresso und einem Hauch Amaretto.

Kuchen:

  • 4 Eier
  • 170g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 40g Sauerrahm
  • 45ml Pflanzenöl
  • 170g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Backrohr auf 180°C vorheizen.

Zuerst Eier, Zucker, Salz und Vanillezucker ganz schaumig schlagen. Dann Rahm und Öl dazugeben und kurz verrühren. Mehl und Backpulver nur ganz sanft unterheben. Der Teig wird dann ganz leicht und fluffig!

In Muffinformen mit Papierförmchen füllen und 23-25 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

Frosting:

Den Pudding bereits am Vortag machen!

  • 250ml Milch
  • 1 Eidotter
  • 25g Maizena (Speisestärke)
  • 40g Zucker
  • 2 TL  Löskaffee
  • 1 EL Amaretto

Etwas Milch, Dotter und Maizena mit einer Gabel gut verrühren. Bitte keine Klümpchen!

Restliche Milch mit Kaffee und Amaretto und Zucker in einem Topf aufkochen, Maizena Mischung dazugeben und kochen bis es Pudding-Konsistenz hat. Aber immer gut mit einem Schneebesen rühren, damit auch nichts anbrennt. Geht eigentlich recht schnell. Und nicht wegschauen, dann geht es nämlich über. 😉

  • 250g Tiramisupudding
  • 500g Mascarino
  • 100g Staubzucker

Den kalten Pudding durchmixen bis er cremig ist. Dann Mascarino und Zucker dazugeben und cremig rühren. Auf die Cupcakes spritzen.

Im Originalrezept kommt kein Staubzucker dazu, sondern 200g italienische Meringue. Dann wird das Frosting wohl auch schaumiger, fester und höher. Da das aber recht aufwändig zu machen ist und im Rezept steht, dass man geschmacklich keinen Nachteil hat, hab ich die Meringue mit Zucker ersetzt. Geschmacklich einwandfrei. Aber leider etwas flüssiger. Naja, Hauptsache es hat geschmeckt! Und das hat es.

Ach, das wichtigste! Mit Kakao bestreuen!

Bei der italienischen Meringue werden übrigens Wasser, Zucker und Eiklar über Dampf bis zu einer bestimmten Temperatur geschlagen und dann nochmal fast eine Dreiviertelstunde kalt geschlagen. Kriegt dann die Konsistenz von einer Schaumrollen-Füllung. 🙂 Probier ich beim nächsten Mal!

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Rosa Schwarzwälderkirsch Torte

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Schwarzwälderkirsch Torte. Ich sags gleich, ohne WUMS, weil sie, ratet mal, für meine Tochter zum Geburtstag war! Und sie war auch ohne Kirschwasser gut 🙂

Das Rezept hab ich von „Enie backt“. Das war die schönste Schoko Kirsch Torte, weil sie, ratet mal, ROSA ist!

Rezept:

Zutaten Teig:

  • 150g Zucker
  • 150g Mehl
  • 20g Kakao
  • 6 Eier
  • 20g flüssige Butter
  • etwas Salz

Zutaten Kirschkompott:

  • Kirschkompott aus dem Glas (ca. 690ml)
  • 2 Orangen
  • Speisestärke
  • 1 guter EL Zucker

Zutaten Creme:

  • 300ml Schlagobers
  • 5 Blatt Gelatine
  • 50g Zucker
  • 2 EL Kirschensaft
  • rote Lebensmittelfarbe
  • Schokoflocken, Kirschen für die Deko, goldene Streusel

Ich habe am Vortag das Kirschkompott gemacht, damit es gut ausgekühlt ist. Kirschkompott in einen Topf geben (etwas von dem Saft im Glas lassen), Saft von 2 Orangen dazu, den Zucker und wer mag eine Prise Zimt. 2 TL Speisestärke mit Kirschensaft anrühren, in das Kompott geben und aufkochen lassen. Fertig.

Für den Kuchen wird das Backrohr auf 180°C vorgeheizt.

Eier trennen. Eiweiß mit ungefähr einem Drittel des Zuckers und dem Salz ganz steif schlagen. Dann Eigelb mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Kakao und Mehl dazu sieben und unterrühren. Schnee und flüssige Butter (und eventuell etwas Wasser) unterheben. Gaaaanz vorsichtig!

In eine runde Tortenform geben und 25 Minuten backen.

Währenddessen das Schlagobers mit dem Zucker und der Farbe nicht ganz fest schlagen und kalt stellen.

Wenn die Torte fertig und ausgekühlt ist, die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Torte in der Mitte auseinander schneiden. Daquer, also horizontal natürlich ;-). Etwas Kirschensaft auf den unteren Tortenboden tröpfeln und dann das Kirschkompott drauf streichen. Den zweiten Tortenboden drauf legen.

Jetzt die Gelatine in einem Topf warm machen und schmelzen. Einen Löffel vom Schlagobers dazugeben und gut verrühren. Und dann das Gelatinegemisch mit dem Mixer in den Schlag rühren. Jetzt ist die Creme fertig und man kann sie auf die Torte streichen. Entweder mit Tortenring oder einfach so. Dann in den Kühlschrank. Wenn die Creme fest und ein bisschen wabbelig ist, kann man die Torte verzieren und essen!

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Ein Foto von der ganzen Torte war leider nicht mehr möglich 😉 Aber man erkennt die wunderschöne Prinzessinnen-rosa-gold-knallrote-Kirschen Deko.

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HAPPY BIRTHDAY MEINE MAUS!

Regenbogen Cupcakes

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So, hab ich das auch erledigt. Regenbogen Irgendwas – check! 🙂

Und meine Tochter durfte sie zum Geburtstag in den Kindergarten mitnehmen. Sie war begeistert. Und angeblich haben sie auch allen geschmeckt! Für die Verzierung bin ich übrigens nicht zuständig, hat alles meine Tochter bestimmt und fast allein gemacht. Wahrscheinlich waren sie deswegen so gut…. 😉

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Für den Teig hab ich einfache Vanille Cupcakes (Muffins??) genommen. Die schmecken allen. Waren ein bisschen süßer, aber ich hatte Angst, dass sie sonst nach gar nichts schmecken. Und dann waren sie auch genau richtig. Lecker vanillig und der Geschmack hat nicht vom Muster abgelenkt.

Allerdings waren sie mehr Arbeit als ich dachte. Besonders das Aufteilen des Teiges auf 24 Muffinformen. Dass von jeder Farbe überall gleich viel drin ist. Puh…

Rezept für 12 Stück:

  • 130g Zucker
  • 60g Butter
  • 55ml Öl
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Backpulver
  • etwas Salz
  • 220g Mehl
  • 75ml Milch
  • Lebensmittelfarbe in lila, blau, grün, gelb, orange, rot
  • etwas rosa Kuvertüre
  • goldener Streusel und Prinzessinnenkronen

Backrohr auf 165°C Heißluft vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren. Öl und Eier dazu. Mehl, Salz, Backpulver vermischen und zum Teig geben. Milch und Vanille dazugeben und kurz mischen.

Dann den Teig auf 6 Schüsserl aufteilen und mit einem Tropfen Lebensmittelfarbe einfärben. Dabei nur vorsichtig umrühren, damit der Teig später saftig bleibt.

Und jetzt zuerst lila, dann blau, grün, gelb, orange und rot in die Muffinformen füllen. Von jeder Farbe einen schwachen Teelöffel voll. Möglichst in die Mitte und über die ganze Fläche verteilen (ist schwierig, weil es so wenig Teig ist).

Etwa 20 Minuten backen. Tataaaa! Abkühlen lassen, aufschneiden und staunen. 🙂 Und dann die restlichen verzieren und hoffen, dass alle einen schönen Regenbogen drinnen haben. Aber bestimmt!

Schoko Cantuccini

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Da ich manchmal meine „Diät-gesund-ernähren“ Anfälle bekomme, hab ich mir was gebacken, das ich jederzeit zum Kaffee dazuknabbern kann, wenn ich grad nichts Süßes essen mag/darf/soll.

Italienische Mandel-Cantuccini mit dunkler Schokolade und etwas Orangenaroma. Aber komplett ohne Zucker oder Süßstoff. Schmeckt wie wenn man Mandeln mit bisschen dunkler Schoko knabbert. Und wenn man sich kein süßes Keks erwartet beim reinbeissen, schmeckts echt gut! Ist auch sehr sättigend, weils so schön eiweißhaltig ist.

Das Rezept ist übrigens aus dem „Ich bin dann mal schlank“ Kochbuch von Patric Heizmann.

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 1 Orange
  • 1 Prise Salz
  • 40g Zartbitterschokolade

Backrohr auf 150°C Umluft vorheizen. Schokolade reiben oder in kleine Stücke schneiden. Orange waschen und die Schale abreiben.

Eiweiß mit dem Salz zu festem Schnee schlagen. Schoko, Orangenschale und Mandeln unterheben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer 25cm Rolle rollen und vorsichtig auf Backblech legen. Bei 150°C 25 Minuten backen und dann gleich in Scheiben schneiden.

Zu einem leckeren Cappuccino genüsslich genießen, ein wahrer Seelenschmeichler. 🙂

Vielleicht kann man auch ein paar Cranberries rein geben, oder Haselnüsse statt den Mandeln,… der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Nur Zucker ist in dem Fall pfui! 😉

Marillenmarmelade

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Ich habe immer Marillen eingefroren, weil die Marmelade so schnell weg ist, dass ich öfter nachproduzieren muss. Und beim letzten mal Palatschinken essen hatten wir keine mehr, Skandal! Und für die Linzer Augen auch nicht! Höchste Zeit für neue Marmelade also.

Und ich verrate heute hier mein extrem raffiniertes Spezialrezept. 😉

Zutaten:

  • 1 1/2 kg Marillen, entkernt, beste Qualität aus der Wachau!
  • 500g Gelierzucker 1:3
  • 1 Stamperl brauner Rum (oder 2, oder warens 3?)

Alles in einen großen Topf schmeißen, aufkochen lassen, immer wieder umrühren. Mit dem Stabmixer ganz fein pürieren und 6-8 Minuten kochen lassen.

In Gläser füllen (5 und ein kleines sinds geworden), Deckel gleich drauf und abkühlen lassen. Durch den 1:3 Zucker wird die Marmelade  nicht ganz fest, aber dafür nicht so süß.

In die leeren, sauberen Marmeladegläser fülle ich immer kochendes Wasser ein, die Deckel lege ich daneben auf ein Geschirrtuch und füll sie auch an. Dann ist alles halbwegs sterilisiert und ich muss die Gläser nicht ganz auskochen.

Ich glaub, die Qualität der Marillen ist ganz entscheidend. Sie müssen wirklich reif und weich und süß sein. Auch das bisschen faule Fallobst ist super geeignet, schlechten Stellen wegschneiden und den Rest für Marmelade einfrieren oder gleich verarbeiten. Schmeckt echt genial. und ist billiger. 🙂

Schweinderl Cake Pops – Making Of

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Heuer zu Silvester (jaaa, ich weiß, spät aber doch kommt wieder mal ein Rezept, aber ich musste furchtbar viel faulenzen in den Weihnachtsferien), also heuer hab ich rosa Schweinchen auf Staberl gebacken. Sie sind prima geworden! Und da mein Mann sein neues Objektiv ausprobieren musste, hat er jeden Schritt festgehalten und da dachte ich, da mach ich doch mal ein Making Of mit vielen Bildern!

Zum Teig:

Das ist ein Schokoladekuchen mit Schokofrosting (siehe hier) und noch ein bisschen Lebkuchen hineingebröselt. Schmeckt wie die Schokobrezel, die ich mir früher in der Schule gekauft hab. 🙂

Glasur:

Zuerst hab ich rosa Candy Melts verwendet. Allerdings waren die zu dickflüssig für die Schweinchenfüße und zu viel Fett wollt ich nicht dazugeben. Und die Farbe war dann eh auch nicht so schön, war mehr Punschkrapferl als Ferkel ;-). Und dann hab ich weiße Schokolade zartrosa gefärbt, und das hat fantastisch funktioniert!

Anleitung:

Zuerst wird der Kuchen in ganz kleine Bröseln zerbröselt (oh nein, da hab ich kein Bild!). Entweder in einer Küchenmaschine mit Messer oder mit den Händen, geht eigentlich recht schnell. Je sorgfältiger man da ist und je feiner die Bröseln (wie Semmelbrösel) sind, desto besser kann man später kugeln.

Dann kommt das Frosting dazu. Löffelweise! Mal mit 2 Löffeln anfangen, verrühren und dann mit den Händen kneten. Wenn der Teig bröselig bleibt, noch etwas Frostig dazu geben. Ich mach zwischendurch immer ein paar Testkugeln. Wenn die gut zusammenhalten, keine Risse haben und ein bisschen glänzen durch die Handwärme, dann ist die Konsistenz perfekt.

Jetzt verwend ich immer einen kleinen Cookie Scoop (kleiner Eisportionierer) und teile den ganzen Teig in gleich große Kugelportionen.

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Dann werden die Kugeln geformt. Wie Knödeln. Zuerst gut zusammenpressen und dann formen. Für die Schweinchen hab ich etwas länglichere Kugeln gemacht, wegen dem schlanken Schweinchenkörper ;-). Und dann ab in den Kühlschrank bis sie fest sind (15min sind optimal).

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Während der Kühlzeit bereite ich immer die restlichen Zutaten vor (und beschäftige eventuell meine schrecklich gelangweilten Kinder). Alle Körperteile zurecht schnippeln, Streuseln und Sticks raussuchen und zurecht legen. Und die Glasur schmelzen. Das mach ich in der Mikrowelle bei 60%, sind ca. 400W. Zuerst immer eine Minute und dann warten und rühren und wenn es anfängt zu schmelzen nur mehr sekundenweise in die Mikro. Und dazwischen immer stehen lassen, da schmilzt die Schoko auch gut!

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So, jetzt raus aus dem Kühlschrank mit den Kugeln. Ständer vorbereiten. Die Sticke ein bisschen in Schoko tauchen und in die Kugel rein stecken, ca. einen guten Zentimeter. Im Ständer trocknen lassen. Geht auch bei Raumtemperatur. Muss aber wirklich ganz fest sein!

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Dann werden die Füße und die Schnauze aufgeklebt. Gummizeugs (hier Balla Balla) in Schoko tauschen und gut anpressen. Hält überraschend gut und schnell!

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Wenn das auch getrocknet ist, wird das Beinahe-Schweinchen in die Schokolade getaucht. Gut abtropfen lassen, besonders zwischen den Füßen. Zwei Zuckerherzis werden die Ohren und zwei schwarze Kügelchen die Augen. Fertig! 🙂

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Und nicht gleich reinbeißen, getrocknet schmecken sie noch besser ;-).