Happy New Year – endlich Macarons geschafft!

Endlich hab ich es geschafft! Nach gefühlten 1000 Versuchen (naja, 4 waren es auf jeden Fall), hab ich meine ersten ordentlichen Macarons fertig gebracht. Allerdings habe ich davor einen Kurs besucht, und zwar in der Macaronmanufaktur in Perchtoldsdorf. Ein ganz lieber, kleiner Laden mit exklusivem Angebot an handgemachten Macarons und sehr sympathischer Besitzerin.

Das genaue Rezept möchte ich eigentlich nicht verraten. Aber zum Unterschied zu meinen vorigen Versuchen wird hier mit italienischer Meringue gearbeitet und sie werden ca. 12 Minuten bei 180°C gebacken. Und für mein Backrohr zuhause passt das ganz wunderbar.

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Gefüllt sind sie mit weißer Ganache mit etwas Zimt und mit Lemon Curd.

Für die Ganache hab ich ca. 200g weiße Schokolade leicht angeschmolzen und dann heißes Schlagobers dazugegeben. Bis es eine puddingartige Konsistenz hatte. Ich habe allerdings nochmal Schokolade nachgegeben und wieder Schlagobers, ich hab also keine Ahnung mehr, wie die Mengen genau waren ;-). Und zum Schluss noch 30g Butter dazu. Fest werden lassen und dann aufspritzen.

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Erkennt man die Fliegenpilze? Ja? Wenn man es weiß schon, gel?

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Also, FROHES NEUES JAHR! 🙂 Mit viel Glück und lachenden Gesichtern!

Baisers – die ersten Weihnachtskekse heuer

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Warum auch immer, ich bin heuer schon fast in Weihnachtsstimmung. Wahrscheinlich, weil es dieses Jahr wirklich besonders und schön werden soll. 🙂

Für richtige Kekse ist es aber auf jeden Fall noch zu früh. Aber ein bisschen winterlicher Zimt schadet nie. Und so kleine Häppchen, die man zwischendurch in den Mund steckt sind auch nie verkehrt. Außerdem haben die Kinder sich beschwert, dass nur zu Halloween Baiser-Geister zu wenig sind. Also bin ich auf die wahnsinnig geniale Idee gekommen, die Geister in eine andere Form zu bringen und mit etwas Zimt aufzupeppen. Könnte eine neue Tradition werden: Baisers, den Jahreszeiten angepasst. 😉

Das Rezept ist jetzt nicht sehr ausgefallen, aber meist sind ja die einfachen Dinge sogar die besseren. Finde ich halt. 🙂

Zutaten:

  • 5 Eiklar (große Eier)
  • 300g Kristallzucker
  • Prise Salz
  • 1-2 TL Zimt
  • 1-2 EL Kakao-Pulver

Zubereitung:

2 Bleche mit Backpapier belegen, Backrohr auf 150°C vorheizen.

Die Eiklar in die Küchenmaschine geben und zu festem Schnee schlagen. Dann den Zucker löffelweise unterrühren und auf höchster Stufe eine ganze Weile weiterschlagen, bis man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt und ein matt glänzender, fester Schnee draus geworden ist. Dann den Zimt und den Kakao unterheben, da kann man ruhig etwas mehr nehmen, je nach Geschmack. Die Konsistenz der Masse sollte sich aber nicht allzusehr verändern.

Dann die Masse in einen Dressiersack geben und mit einer mittleren Lochtülle kleine äh.. Häufchen/Zipfel auf ein Backblech aufspritzen.

Dann ins Backrohr geben und auf 100°C runterschalten. Ungefähr 50 Minuten backen. Sobald sie sich vom Backpapier lösen, sind sie fertig. Dann sind sie innen noch weich und außen knusprig. Wenn man sie länger backen lässt, werden sie knuspriger.

Ok. Ein bisschen weihnachtlicher könnte es noch sein.

Ich habe einen Teil der Masse mit roter Lebensmittelfarbe (Paste) eingefärbt und nur mit Zimt gewürzt. Und eine größere Lochtülle genommen. Und fast Geistesform gespritzt. Und nach dem Backen in weiße Schoko getaucht und bestreuselt. Und dann kam das raus:

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Hohohoooo!

 

Nutella Cookies mit Fleur de Sel

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Heute hab ich noch ein Nutella Cookies Rezept für Euch. Ganz einfach und vor allem schnell. Für Notfälle sozusagen. Und oben drauf hab ich etwas Fleur de Sel gestreut, das bildet ein ganz tollen Kontrast zu der Süße der Kekse. Schmeckt toll! Intensiviert wird der Nutella Geschmack durch Schokostückchen und Nutella-Nester (dazu später) im Keks.

Fleur de Sel ist Meersalz, das besonders sorgfältig durch Handarbeit gewonnen wird und dadurch einen eigenen Geschmack bekommt, etwas feiner und fast milder. Die Salzkristalle sind unterschiedlich groß, was man auch sieht, und etwas feuchter. Ich hab das einmal gekauft, weil es mir bei unserem Supermarkt ins Auge gesprungen ist, aber ihr könnt es wirklich durch normales Meersalz ersetzen. Gröbere Kristalle schauen natürlich hübscher aus.

Inspiriert wurde ich von Sallys Baking Addiction.

Zutaten:

  • 150g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 Ei und 1 Dotter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Nutella
  • 295g Mehl
  • 1 1/4 TL Natron
  • 1 TL Maizena
  • 1/2 TL Salz
  • 120g Schokochips oder gehackte Zartbitter-Schokolade

Backrohr auf 175°C vorheizen. 2 Backbleche vorbereiten.

Butter cremig rühren, Zucker hinzufügen und weiter rühren. Dann Eier und Vanille einrühren und die Hälfte vom Nutella.

Mehl mit Natron, Maizena und Salz vermischen und in den Teig rühren. Schokochips untermischen. Der Teig wird recht fest. Und dann die andere Hälfte vom Nutella nur ganz wenig unterheben, dass der Teig marmoriert bleibt und man später in so ein weiches Nutella-Nest beißen kann. 🙂

Mit einem Esslöffel Portionen aus dem Teig stechen und zu Kugeln formen und mit genügend Abstand aufs Backblech legen.

10 Minuten bei 175°C backen und dann am Blech 5 Minuten auskühlen lassen. Mit dem Salz bestreuen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen. Oder auch nicht 😉

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Meine anderen Nutellakekse findet ihr hier. Welche jetzt besser sind…. keine Ahnung 🙂 Das ältere Rezept wird vielleicht ein bisschen flacher.

Maltesers-Cupcakes

Was ist Eure Lieblingssüßigkeit? Einer meiner Favoriten sind Maltesers… da muss ich echt aufpassen, dass nicht die ganze Packung auf einmal weg ist. 🙂 Und deswegen sollten die mal dringend in einen Cupcake:

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Cupcakes (für 24 Stück):

  • 50g Ovomaltine
  • 2 TL Kakao
  • 190g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 250g Zucker
  • 280g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 3 EL Milch

Ofen auf 170°C Umluft vorheizen, 2 Muffinbleche einfetten oder mit Papierförmchen vorbereiten.

Butter weich rühren, Zucker dazu rühren, Eier einzeln dazugeben, cremig schlagen. Ovomaltine, Kakao, Mehl, Natron und Salz in die Schüssel geben, bisschen mischen und dann mit der Milch ordentlich verrühren.

In die Muffinförmchen geben und bei 170°C ca. 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Topping:

  • 150g weiche Butter
  • 1/2 TL Ovomaltine
  • 4 TL Milch
  • 330g Staubzucker
  • 50g Maltesers
  • Maltesers für die Deko

Die Butter ein paar Minuten cremig aufschlagen bis sie ganz hell und fluffig ist. Währenddessen die Ovomaltine in der Milch etwas auflösen.

Den Staubzucker sieben und in zwei Portionen zur Butter geben gut verrühren. Ovomaltinemilch dazugeben und nochmal 3-5 Minuten aufschlagen.

Maltesers zerbröseln (so fein man mag) und in die Buttercreme unterrühren.

Auf die kalten Cupcakes dressieren (Vorsicht, die Creme ist bröselig wegen den Maltesers-Stückerl) oder mit einer kleinen Palette oder Messer aufstreichen. Mit Maltesers verzieren. Genießen!

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Wenn ich die wieder mache, probier ich eine Creme mit Pudding oder Mascarpone. Buttercreme ist wohl nicht soooo meins. Aber die anderen (vor allem die Kids) waren sehr zufrieden! 😉 Und die Maltesers-Brösel in der Creme sind super gut!

Schwarzwälderkirsch-Roulade

 

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Ein uraltes Jamie Oliver Rezept, das ich schon ewig nicht mehr gemacht hab. Am liebsten mag ich das Kirschkompott mit den Orangenschalen. Und die Schokolade. Und das Schlagobers,…

Zutaten Biskuit:

  • 4 Eier
  • 125g Zucker
  • 65g Butter, geschmolzen
  • 100g Mehl
  • 30g Kakao

Füllung:

  • 2 Orangen, Schale und Saft
  • 3 EL Zucker
  • 1 Glas Kirschen (ca. 400-500g abgetropft, nicht so genau)
  • 400g Schlagobers
  • 100g dunkle Schokolade, klein gehackt
  • eventuell Weinbrand oder Kirschwasser

 

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen, kleines Backblech mit Backpapier auslegen.

In einem Topf Orangensaft, Orangenschale, Zucker und die Kirschen erhitzen und 5 Minuten kochen lassen. Abkühlen lassen. Jetzt wäre auch der Zeitpunkt für etwas Kirschwasser oder Weinbrand, wenn man möchte. Abseihen und den Saft auffangen.

Eier und Zucker ganz, ganz schaumig schlagen. Geschmolzene Butter langsam einrühren und dann Mehl mit Kakao sieben und langsam unterheben. Auf das Backblech geben, verteilen und ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

100g Schlagobers im Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Schokolade reingeben und schmelzen lassen. Glatt rühren. Abkühlen lassen.

Restliches Schlagobers aufschlagen.

Mit dem Sirup von den Kirschen den abgekühlten Biskuitboden großzügig tränken. Schokocreme drauf streichen. Rundherum einen ca. 5cm breiten Rand lassen. Schlagobers draufstreichen und dann die Kirschen drauf verteilen.

Und jetzt mit Hilfe des Backpapiers die Roulade möglichst eng aufrollen (dabei das Papier immer weiter abziehen). Dann wieder in das Papier einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Servieren Mit Schokospänen und Staubzucker verzieren.

 

Ich hab auf jeden Fall festgestellt, dass es das nächste Mal keine Roulade, sondern Schnitten gibt. Das Rollen ist mir zu stressig ;-). Und der Geschmack bleibt derselbe. Herrlich dunkel schokoladig, fruchtig, frisch durch den Orangensaft und cremig durch das Schlagobers. Wirklich gut!

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Liebster Award – Discover New Blogs

Die liebe Haferhexe von Haferschleim & Hexenbein hat mich für diesen Award nominiert (schon eine Ewigkeit her glaub ich und ich komme erst jetzt dazu zu antworten…), weil sie meinen Blog soooo toll findet ;-). Das ehrt mich natürlich ungemein und es freut mich immer wieder, dass auch fremde Menschen meinen Blog lesen und sogar mögen.

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Diese Awards haben ja einen leichten Kettenbrief-Touch, aber irgendwie machen sie auch Sinn. Man lernt neue Blogs kennen und der eigene Blog wird vielleicht auch von mehr Leuten angeklickt. 🙂

Also, wie funktioniert das ganze:

Beim lieben Blogger, der dich nominiert hat artig bedanken (Danke Haferhexe!) und seinen Blog auf deiner Seite verlinken.

Ein paar Fragen beantworten, und neue Blogs nominieren (wenns geht 11) und für die Fragen ausdenken (wenns geht 11).

Gut, dass sind mal die Haferhexen-Fragen:

1. Was wolltet ihr schon immer mal über euren Blog erzählen und keiner hat es gefragt? Äh… Hab grad ein sattes Sportprogramm am Laufen, das ich 90 Tage durchhalten muss, das aber gar nicht herpasst du ich lieber nicht erzähle, wer weiß, ob ich das überhaupt durchhalte… 😉

2. Nach was schmeckt deine Kindheit? Toffifee und Stosuppe? Ich weiß nicht… nichts bestimmtes eigentlich.

3. Kaffee oder Tee? Meistens Kaffee, hab mich während der Schwangerschaft an schwarzem Tee satt getrunken…

4. Schwarz oder Weiß? schwarz. und Khaki. und lila.

5. Sekt oder Selters? Radler 🙂 oder Hugo.

6. Meer oder Berge? Berge. Aber nicht ganz oben.

7. Hund oder Katze? Wau!

8. Spontan kündigt sich Besuch für heute Abend an. Was kochst du? Spaghetti?

9. Was gab es heute zum Frühstück? Oh, heute gab es super gesundes Müsli mit viel Obst 🙂

10. Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachtschrank? Da liegen ca. 10 aufgestapelt, aber lesen tu ich gerade „Der Rosie Effekt“ von Graeme Simsion.

11. Wohin geht dein nächster Urlaub? Ostsee, Ostsee, Ostsee! Freu mich schon voll! Also eigentlich Stettiner Haff, mit Haus und Garten, ganz nah am Strand.

 

So, wen nominiere ich, jetzt. Hab in letzter Zeit nur alte Blogs gelesen und je nach Rezept mag ich immer abwechselnd andere am liebsten 😉 Und ich lese fast nur in meinem Blog Reader, was den Nachteil hat, dass ich nicht den schön gestalteten Blog sehe, sondern nur den neuen Beitrag.

Anna Anska, ein ganz junger Nähblog einer Freundin, der noch nicht viele Beiträge hat, aber bestimmt toll wird!

Sweet Trolley

Pfefferminzia

Ich bin dann mal kurz in der Küche

Backen macht glücklich

Sweet Pie

Cooking it up for you

Bodyholic

Hm…viele hab ich schon mal nominiert… sind auch nicht mehr neu 😉 *klick*.

Aber ich werde diese Liste erweitern, wenn ich neue entdecke!

Ach, und wer nicht mitmachen möchte, muss natürlich nicht 😉 Manchmal hat man einfach keine Zeit…
Jetzt hätte ich fast die Fragen vergessen 🙂

1. Würdet ihr euer Hobby gerne zum Beruf machen?

2. Was gefällt euch am bloggen?

3. Wieviel Wert legt ihr auf eure Fotos?

4. Sind eure Werke raffiniert-außergewöhnlich oder einfach-bodenständig?

5. Krimi oder Fantasy?

6. Wie organisiert ihr Bloggen mit Familie, Beruf oder anderen Hobbies?

7. Wie oft backt / näht ihr etwas bis es perfekt ist?

8. Wer isst eure Kuchen oder verwendet eure Nähstücke?

9. Findet ihr es schlimm, wenn ein Blog mal länger nichts schreibt?

10. Wollt ihr euren Blog erweitern und damit Geld verdienen?

11. Was gibt es Sonntags bei euch zu essen?

 

Puh, dieser Beitrag braucht echt Zeit… schönen Abend/Tag/Wochenende noch!

Babsi

Bananenbrot Muffins

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Ewig will ich schon Bananenbrot probieren. Alle reden (oder bloggen) davon, und ich hatte keine Ahnung, wie das schmeckt. Aber eine Zuckerbombe wollte ich auch nicht… und dann hab ich das Rezept bei Sallys Baking Addiction entdeckt. Oh, und 3 braune Bananen waren auch zuhause. 🙂

Also, man braucht eigentlich nur Schneebesen und Kochlöffel. Und vielleicht eine Schüssel  ;-).

Zutaten:

  • 90g ungesüßtes Apfelmus
  • 70g Honig
  • 50g brauner Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 60 ml Milch
  • 2 Eier
  • 3 mittelgroße ganz reife Bananen
  • 215g Weizenvollkorn-Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • ca. 60g gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen, 14 Muffinformen vorbereiten.

Apfelmus, Honig, braunen Zucker, Vanille und Milch zusammenmischen. Eier und zergatschte Bananen dazu mischen. Mehl, Natron, Zimt und Salz kurz untermischen. Nüsse dazugeben.

In die Förmchen geben und 16-18 Minuten bei 180°C backen.

 

Schmeckt bananig, saftig, nussig und nicht zu süß. Und sie haben sich prima aus meinen Silikonförmchen lösen lassen! Die Papierförmchen mag ich gar nicht so gerne, wenn ich weiß, dass sie vielleicht 2-3 Tage stehen bleiben (waren am 3. Tag noch genauso gut übrigens). Mit mehr Nüssen, wären die sogar ein ganz gutes süßes Frühstück!

Grüner Smoothie „Apfelstrudel“

Ich muss wieder mehr grüne Smoothies trinken. Wegen den Vitaminen und weils gut schmeckt und weils sogar ein Mahlzeiten-Ersatz sein kann. Besonders wenn jetzt der Frühling langsam kommt und man Lust kriegt, sich und seinem Körper wieder was Gutes zu tun.

Vor einer Weile hab ich viele Smoothies gemixt, aber ungefähr die Hälfte war einfach widerlich ;-). Jetzt dachte ich mir, ich halte mich mal an Rezepte, zumindest halbwegs, und siehe da, sie schmecken wirklich gut! Mir ist auch wichtig, dass keine zu exotischen Zutaten dabei sind (oder vielleicht eine). Das meiste sollte ich jederzeit zuhause haben.

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, schneidet am besten alles möglichst klein.

Zutaten:

  • 2 grüne Äpfel
  • 1 Banane
  • 2 TK-Spinat Zwutschkerl (oder 1 Handvoll frisch)
  • etwas Vanille
  • 2 Datteln
  • 1 Prise Zimt und Muskat
  • 200ml Wasser (oder event. Apfelsaft, wer es süßer mag)

Alles in den Mixer und los geht’s!

Schmeckt wirklich wie ein Apfelstrudel, gar nicht nach Spinat. Auch perfekt für Grüne Smoothie Anfänger.

Außerdem hab ich beschlossen, den Smoothie etwas zu süßen. Sehr gut eignen sich Datteln oder Rosinen oder etwas Honig. Es sind so viele gute und gesunde Sachen da drinnen, da wird das bisschen Zucker mich nicht umbringen oder? Wenn es dafür noch besser schmeckt und ich mehr davon trink…!

Und unterschätzt die Gewürze nicht! Machen einen riesen Unterschied! Und da Zimt zum Beispiel auch den Stoffwechsel ankurbelt, was will man mehr!

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Zitronen-Limetten-Guglhupf

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Wenn ihr Lust auf was saftig Frisches habt, das zitronig den Gaumen kitzelt, dann ist dieser Guglhupf genau das Richtige für euch. 🙂 Und: Sauer macht auch noch lustig!

Zutaten:

  • 3-4 Limetten
  • 2 Bio-Zitronen (oder nur Bio-Limetten)
  • 300g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • Prise Salz
  • 6 Eier
  • 300g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 6 EL Milch
  • 150g Staubzucker (für den Guss)

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen, Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Zitronenschale von den 2 Biozitronen abreiben und Limettensaft auspressen.

Butter mit Zucker und Salz ein paar Minuten ganz cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, eventuell schon etwas Mehl dazugeben, wenn die Masse gerinnt. Jetzt kommt das Mehl, das Backpulver, die Speisestärke, die Zitronenschale, 6 EL Limettensaft und die Milch dazu und werden kurz untergerührt.

Teig in die Form füllen und 40-45 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für den Guss 150g Staubzucker mit etwas Limettensaft (und event. etwas Wasser) zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren und über den Kuchen rinnen lassen. Mit Limettenscheiben oder Zitronenscheiben verzieren.

Herzi Pralinen

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Heute am Valentinstag gibts viele Herzis!

Bei mir mit Milch- und dunkler Schokolade, Nutella und gerösteten Haselnüssen. Mjam!

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Und nen dicken Schmatzer an Mr. Babsibackt, der Valentinstag hasst wie die Pest. 🙂 Hihi!

Beeren Muffins

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Gehen superschnell und schmecken lecker. Und sind sehr saftig! Und gehen superhoch auf!

Zutaten:

  • 375g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 240ml Milch
  • 120ml Öl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 215g Beeren
  • eventuell ein paar Schokochips für oben drauf

Damit die Muffins schön hoch aufgehen, hab ich sie am Anfang mit höherer Temperatur gebacken und etwas mehr Backpulver in den Teig gegeben.

Ofen auf 210°C vorheizen, 15 Muffinförmchen vorbereiten. Ist für eine 12-Form etwas zu viel Teig.

Eier und Zucker schaumig rühren. Milch, Öl und Vanille unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt unterrühren bis alles vermengt ist. Zum Schluss die Beeren unterheben. Bei Tiefkühl-Beeren doppelt vorsichtig sein, sonst wird der Teig blau oder rot. 😉

Muffinformen befüllen, ganz voll machen! Ihr könnt auch noch ein paar Schokostücken oben drauf streuen. In den Ofen schieben und 5 Minuten bei 210°C backen, dann auf 190°C zurückdrehen und nochmal 16 Minuten weiterbacken bis sie leicht braun werden.

Wenn ihr es etwas gesünder haben wollt, ersetzt eine Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl, funktioniert tadellos!

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Zitronen Cupcakes

 

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Endlich komme ich dazu, die Zitronen Cupcakes zu posten, die ich schon im Jänner gebacken habe. Ich war im Tochter-Geburtstag- und Schiurlaub-Stress… 🙂

Ich hab ja schon die Meringues und das Lemon Curd gepostet und jetzt gibt’s die passenden Cupcakes dazu. Rezept ist von der Cupcake Jemma.

Zutaten Cupcakes:

  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1/2 TL Natron
  • 270g Butter
  • 4 Eier
  • Schale von 4 Bio-Zitronen
  • 1 1/2 EL Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Milch
  • Lemon Curd, ca. 150g

Ofen auf 175°C vorheizen, 2x 12 Muffinformen vorbereiten.

Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier einzeln unterrühren. Mehl, Natron, Milch, Zitronenschale und Zitronensaft unterrühren bis alles gut vermengt ist.

In die Muffinformen füllen (werden ungefähr halbvoll), 20 Minuten backen. Wenn sie ausgekühlt sind, mit einem kleinen Löffel oder einem Kochlöffelstiel ein Loch oben rein machen und einen Klacks Lemon Curd reinfüllen.

Buttercreme:

  • 150g weiche Butter
  • 335g Staubzucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 5 Meringues

Die Butter ein paar Minuten cremig schlagen bis sie ganz hell und fluffig ist. Dann löffelweise den gesiebten Staubzucker zugeben und wieder kräftig schlagen. Zitronensaft dazu und wieder 3-5 Minuten weiter schlagen. Die Meringues in kleine Stücke brechen und in die Buttercreme reinbröseln, kurz unterheben.

Mit einem Löffel auf auf den Cupcakes verteilen und noch ein bisschen Lemon Curd darüber geben (am besten mit einem Spritzbeutel).

 

Schmecken super zitronig süß und die Buttercreme ist zwar nochmal sehr süß (deswegen hab ich nicht viel davon drauf getan), aber durch die Meringues-Stückchen ganz besonders! Ist halt ein bisschen mehr Arbeit, Lemon Curd und Meringues auch noch zu machen, aber das kann man ja auch ein paar Tage vorher erledigen.

Die süßen Eulen-Muffinförmchen sind übrigens vom dm, und ich bin ganz begeistert, weil sie nicht ganz durchweicht waren nach dem Backen. Bei den meisten Förmchen erkennt man das Muster dann gar nicht mehr.

 

Baisers oder Meringues

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Baisers sind vielseitiger als ich dachte. Und vor allem diese, die sind nicht durch und durch knusprig wie Windringerl, sondern innen noch ein bisschen klebrig und weich. Man kann sie auch einfärben, ganz kleine machen, größere formen, mit Spritzbeutel, mit Löffel, mit Schlagobers und Früchten drauf, zerbröseln und in eine Creme geben,…

Ich habe mich hier für groß und mit dem Löffel drauf geklatscht entschieden. Dann kriegen sie diese tollen Zipfeln und Risse, das mag ich.

Rezept:

  • 4 große Eier
  • 250g Kristallzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt (je nach Geschmack)
  • Prise Salz

Ofen auf 170°C Heißluft vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Mit einer Küchenmaschine die Eiklar mit einer Prise Salz schaumig rühren bis weiche Spitzen entstehen. Vanille dazugeben und dann den Zucker während dem Rühren löffelweise dazu geben. Und so lange auf hoher Stufe rühren lassen bis sich steife Spitzen bilden und man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt.

Tennisballgröße Haufen auf das Backblech setzen, ungefähr gleich groß und keine allzu hohen Spitzen (die werden vielleicht zu dunkel). Dann in den Backofen geben und die Temperatur auf 150°C zurückschalten. 40 Minuten backen und dann abdrehen, die Baisers bleiben im geschlossenen Ofen bis sie abgekühlt sind (dauert ca. eine Stunde). Dadurch werden sie innen so schön klebrig.

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Und wisst ihr, was ihr mit den übriggebliebene Dottern machen könnt? Probiert doch mal ein Lemon Curd!

 

 

Cookies mit Schokochips und M&Ms

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Ein Klassiker, den man immer braucht und der sensationell schmeckt. Statt der Schoko kann man natürlich alles reingeben, was einem einfällt. Karamell, Nüsse, weiße Schoko,…

Ist auch ganz einfach, man braucht nur einen Kochlöffel und eine Schüssel. Und einen Kühlschrank, der Teig muss 2 Stunden im Kühlschrank rasten. Kann allerdings auch 3 Tage rasten, wenn man immer wieder backofenwarme Kekse haben möchte…

Rezept ist von Sally´s Baking Addiction. Und gar nicht abgewandelt, gefällt mir so sehr gut. 😉

Zutaten:

  • 280g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 1/2 TL Maisstärke
  • 1/2 TL Salz
  • 170g geschmolzene Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 großes Ei und 1 Dotter
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 90g Schokochips
  • 85g M&Ms

In der Schüssel Butter und Zucker gut verrühren, dass keine Klumpen mehr sind. Eier und Vanille dazurühren. Mehl, Natron, Maisstärke und Salz dazumischen. Und zum Schluss die Schokoladenstücke und M&Ms unterheben. Fertig. 🙂

Kommt dann 2 Stunden in den Kühlschrank, das darf man nicht auslassen!

Ofen auf 165°C vorheizen. 2 Backblech vorbereiten.

1-2 EL Teig zu Kugeln rollen, mehr Eierform und aufrecht dann aufs Blech stellen. Viel Abstand lassen! Dann das erste Blech für 11-12 Minuten backen. Den Teig in der Zwischenzeit wieder in den Kühlschrank stellen. Die fertigen Kekse noch 10 Minuten am Blech auskühlen lassen, dann auf ein Gitter legen. In der Zwischenzeit das zweite Blech backen.

Ober-Unterhitze funktioniert besser als Heißluft. Und wenn der Teig zu warm ist, werden die Kekse flacher und knuspriger. Ich mag sie lieber außen knusprig und innen noch schön weich. Nach der Backzeit sehen sie übrigens noch zu wenig gebacken aus, das passt aber, sie ziehen am warmen Blech dann noch etwas nach.

Lemon Curd

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Lemon Curd ist ein süßer Aufstrich aus Zitronen und Eiern. Keine Marmelade, vielleicht eine Mischung zwischen Marmelade und Pudding. Ideal für Kuchen und Torten als Füllung und, was ich mir gar nicht vorstellen konnte, es schmeckt echt gut auf Brot.

Das Rezept ist von Cupcake Jemma und ganz einfach. Alles zusammenschmeißen, überm Wasserbad ein paar mal umrühren und kurz warten.

Zutaten für ein großes Glas:

  • 5 Dotter
  • 2 ganze Eier
  • Schale einer Bio-Zitrone
  • 110ml Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
  • 110g Zucker
  • 60g Butter, kalt und in Stückchen

Die Eier und die Dotter in eine Metallschüssel geben, die gut auf einen Topf passt (wir über Dampf gewärmt). Kurz verquirlen.

Zitronen reiben und auspressen. Zucker und Zitronen zu den Eiern dazugeben. Gut verquirlen. 2 cm Wasser in den Topf füllen und zum kochen bringen. Schüssel drauf stellen und Ei-Zitronen Mischung mit einem Kochlöffel umrühren. Nicht aufschlagen, einfach  nur ab und zu rühren, damit es gleichmäßig dick wird. Nach 5-10 Minuten, nicht ungeduldig werden, wird die Masse dick und ein bisschen heller, sieht dann eigentlich aus wie Pudding, und dann ist es fast fertig.

Ich hab das Ganze dann durch ein Sieb gepresst, damit es noch feiner und cremiger wird. Zum Schluss noch die Butterstückchen dazugeben, schmelzen lassen und gut verrühren. In Gläser füllen und fertig! Hält im Kühlschrank ungefähr 2 Wochen.

Und mit den übrig geblieben Eiweiß könnt ihr zum Beispiel ein paar Baisers backen!

Zimtschnecken

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Heute gibts ein ganz leckeres Rezept und super einfach. Braucht bloß ein bisschen Zeit, am besten in der Früh anfangen, dann hat man zur Jause die herrlichsten Zimtschnecken der ganzen weiten Welt. 🙂 Und kann sie noch lauwarm genießen!

Zutaten für 16 Stück:

  • 1 Pkg. Hefe
  • 180ml Milch
  • 60ml warmes Wasser
  • 45g Zucker
  • 1/8 TL Vanilleextrakt (nur ganz wenig)
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 55g geschmolzene Butter
  • 670g Mehl
  • 55g weiche Butter zum Bestreichen vom Teig

für die Füllung:

  • 110g brauner Zucker
  • 40g Kristallzucker
  • 1 1/2 EL Zimt
  • ca. 70g flüssige Butter zum Bestreichen der Schnecken

für den Guss:

  • 70g Staubzucker
  • 1 EL Creme Fraiche (oder Frischkäse)
  • 1 EL Milch

Am besten macht ihr das in der Küchenmaschine, dann erspart ihr euch eine Menge Knetarbeit.

Hefe in die Schüssel geben, warmes Wasser dazu, Milch dazu (ich hab sie in der Mikrowelle kurz erwärmt). Zucker und Ei dazu geben und kurz verrühren. Vanille, Salz, geschmolzene Butter und Mehl dazu geben, gut kneten lassen. Dann bei mittlerer Geschwindigkeit 5-7 Minuten kneten lassen. Der Teig soll dann ganz weich und nicht mehr klebrig sein. Teig rausnehmen und zu einer Kugel formen. In die Schüssel ein bisschen Öl geben, damit der Teig nicht kleben bleibt, Teig zurück in die Schüssel geben und abdecken. An einem ruhigen Ort (bei mir der abgeschaltene Backofen) mindestens 2h gehen lassen. Oder über Nacht im Kühlschrank, funktioniert auch wunderbar.

Für die Füllung Zucker und Zimt verrühren.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, mit Mehl auf der Arbeitsfläche ausrollen. Am besten ein Rechteck, etwa so groß wie eure Auflaufform (ca. 20x30cm). Den ausgerollten Teig mit der weichen Butter bestreichen und mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen (mit dieser Zuckermenge werden sie nicht zu süß, sondern genau richtig). Jetzt an der langen Seite beginnen ganz eng aufzurollen, am Ende mit etwas Wasser zukleben. Die fertige Rolle in 16 gleich große Teile schneiden und aufrecht in die Auflaufform stellen, mit der geschneckten Ansicht nach oben. Abdecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Die Zimtschnecken sind jetzt schön aufgegangen und kleben ganz dicht aneinander. Backrohr auf 175°C aufheizen.

Inzwischen die Schnecken mit etwas flüssiger Butter bestreichen, damit sie schön goldbraun werden. Und dann ca. 30 Minuten backen.

Wenn sie fertig sind und wunderbar duften, macht ihr schnell die Glasur. Einfach den Staubzucker mit dem Creme Fraiche verrühren und etwas Wasser dazugeben, 1 EL hat bei mir gereicht. Die Glasur soll schön dick runterrennen. Und dann auf die warmen Zimtschnecken rinnen lassen. Kurz weiter abkühlen lassen und dann genießen.

Wenn ihr viel Glasur wollt, dann macht die doppelte Menge!

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Apfelbrot mit Karamell-Pekannuss-Glasur

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So. Jetzt hab ich eins gemacht. Ein Apfelbrot, das eigentlich ein Apfelkuchen ist. Ein amerikanisches Rezept. Warum das jetzt Brot heißt, versteh ich nicht, aber es ist wesentlich weniger Zucker drin als bei anderen Rezepten. Für uns also genau richtig.

Und diese Karamell-Glasur schmeckt echt göttlich und gibt dem Rezept etwas Besonderes.

Gefunden hab ich das Rezept übrigens bei Sally’s Baking Addiction, ich hab es nur ein wenig angepasst.

Rezept:

  • 60g Butter
  • 180g Joghurt
  • 65g brauner Zucker
  • 130g Kristallzucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 1/2 TL Zimt
  • gute Prise Salz
  • 1 großer Apfel (kann auch ein bisschen mehr sein)
  • 140g Pekannuss (oder Walnüsse zur Not)

Backrohr auf 190°C vorheizen, Kastenform vorbereiten. Apfel in kleine Stücke schneiden, Nüsse grob hacken.

Butter und Zucker cremig rühren, Joghurt dazugeben, dann einzeln die Eier und zuletzt die Vanille. Gut schaumig schlagen.

Mehl, Bakpulver, Natron, Salz und Zimt dazugeben, nur kurz verrühren. Äpfel und 2/3 der Nüsse unterheben.

In die Form geben, mit Albfolie abdecken und 55-65 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten die Folie runtergeben.

Inzwischen könnt ihr die leckere Karamell-Glasur machen.

  • 85g brauner Zucker
  • 30g Butter
  • 40ml Schlagobers
  • 30g Staubzucker

In einem Topf den Zucker, die Butter und das Schlagobers unter Rühren aufkochen und 2 Minuten schwach blubbern lassen. Von der Herdplatte nehmen und den Staubzucker (eventuell sieben) kräftig unterrühren. Nüsse reingeben.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, schmiert ihr die Glasur drauf (ihr könnt sie in der Mikrowelle nochmal kurz warm machen) und dann ganz auskühlen oder trocknen lassen.

Hm, ist es eine Karamell-Glasur? Dafür kocht es eigentlich zu kurz… egal. Gut schmeckt sie!

Nougat Cupcakes

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Ein feiner Haselnusskuchen mit einem Hauch Kakao drinnen, und drauf eine leichte Nougat-Creme, die nicht zu süß und schön leicht schmeckt. Meine erste Buttercreme übrigens, tataaaa! 🙂

Kuchen:

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 150g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 1 1/2 TL Zimt
  • 2 TL Kakao
  • 3 TL Backpulver
  • 150g Mehl

Backrohr auf 150°C vorheizen und 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Salz, Haselnüsse, Zimt, Kakao, Backpulver und Mehl hinzufügen und kurz verrühren.

Muffinförmchen zu 2/3 füllen und 35 Minuten backen.

Nougatcreme:

  • 1/2 l Milch
  • 4 frische Eidotter
  • 45g Speisestärke
  • 60g Zucker
  • 1 etwas gemahlene Vanille / Vanilleschote

Daraus wir zuerst ein leckerer Vanillepudding gemacht. Die Dotter, etwas Milch und die Speisestärke gut verrühren. Die restliche Milch mit dem Zucker und der Vanille zum Kochen bringen. Die Speisestärkemischung einrühren und fest umrühren, kurz aufkochen lassen und weg vom Herd. Erkalten lassen, zwischendurch umrühren oder eine Folie drauf geben, damit sich keine Haut bildet. Ich hab den Pudding am Abend zuvor gemacht.

  • 150g weiche Butter
  • 150g Nougat

Für die Creme wird jetzt die Butter schaumig geschlagen und dann der Pudding langsam eingerührt. Solange rühren, bis keine Klumpen mehr drinnen sind. Nougat inzwischen schmelzen und auskühlen lassen, zur Creme dazurühren. Wieder lange schlagen lassen. Und dann ordentlich im Kühlschrank abkühlen lassen, vielleicht zuerst in den Spritzbeutel füllen und den in den Kühlschrank legen.

Auf die ausgekühlten Muffins spritzen, verzieren, fertig!

 

Rentier-Cake Pops

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Jetzt beginnt das Weihnachtsbacken! Aber, nur nicht übertreiben, sonst hat man zu Weihnachten schon die Schnauze voll von Süßkram. Und irgendwer muss ja die Schirmchen vom Christbaum auch noch essen…

Bei uns im Kindergarten gibt es jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt. Da werden Sachen verkauft, die die Erzieherinnen und Pädagoginnen gebastelt haben. Der Erlös kommt heuer einer armen Familie in Österreich zu Gute. Und da kam mir die Idee, ein bisschen was beizusteuern. Erstens was kaufen und zweitens auch was machen: Rentier-Cake Pops (aus Vanillekuchen).

Das Geweih war ein bisschen tricky… oft sieht man Brezerl, aber die werden nach 2 Tagen ein wenig zach, also aufgeweicht, zumindest der Teil, der im Cake Pop steckt. Jetzt hab ich halt mit Kuvertüre Geweihe aufgespritzt und trocknen lassen und in den Kopf gesteckt. Ratet mal, wer immer kalte Hände hat, nur nicht wenn er mit dünnen Schokoteile arbeiten muss… 😉 Aber es hat dann doch hingehauen. 🙂 Und sie grinsen so lieb 🙂

Übrigens! Habt ihr schon Weihnachtskarten? Bei Rumstöbern und Rumsurfen hab ich eine neue Kartenfirma entdeckt: die Kartenmacherei. Die gestalten und drucken alle Sorten von Karten, schaut sehr nett aus. Und! Was ich toll finde, sind die Geschenkaufkleber für Weihnachten. Ich hab schon überlegt, wie ich (äh, also, das Christkind) die Geschenke für meine Kinder beschriften soll (eines kann schon lesen!), dass sie meine Schrift nicht erkennen. Das wäre eine Möglichkeit! Passend zur Weihnachtskarte natürlich.

Ich hab ein neues Online Magazin entdeckt!

Kennt ihr schon StadtLandFlair? In diesem Online-Magazin „Stadt, Land, Flair“ geht es hauptsächlich um DIY Dinge, Stadt- und Landleben, tolle Rezepte und vieles mehr. Eben darum, was sonst noch glücklich macht. Ich hab jetzt schon öfter reingeschaut, es sind wirklich sehr nette Artikel drinnen! Mal was anderes als wunderschöne Menschen, Turnübungen und Parfum-Werbungen. 😉

🙂 Ich wurde von einer Redakteurin von StadtLandFlair gefragt, ob sie meinen Blog vorstellen und meine Bilder zeigen darf. Natürlich hab ich ja gesagt! *stolz* Und es ist wirklich ein toller Artikel geworden! 🙂 Hier ist er.

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Karibik Cake Pops

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Wir waren bei einer Karibik Party eingeladen! Da die Gastgeberin damit gedroht hat, dass es heiß wird und sie ein Baströckchen trägt, hab ich mich mit Bikini, Strandtuch und voll leckeren Karibik Cake Pops bewaffnet. Gut so, es war wirklich heiß, so heiß, dass die armen Cake Pops fast geschmolzen wären. Ich hab sie auf die Terrasse gerettet ;-).

Achja. Der Cake Pop. Geschmack: Vanille-Rum-Limette in weißer Schokolade getunkt.

Zutaten:

  • 320g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 140g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 120ml Milch
  • 120ml brauner Rum
  • Limettenschale von 2 kleinen Limetten (natürlich ungespritzt)
  • Saft einer kleinen Limette
  • 1 Cup gehackte Pekannüsse (ein kleines Häferl voll)

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen.

Butter und Zucker cremig rühren, Eier einzeln untermischen und gut schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Salz in die Schüssel geben, Milch dazu, kurz verrühren, Rum und Limettenschale und -saft dazurühren. Nüsse unterheben.

In einer Kastenform ca. 40 Minuten backen.

Frosting:

140g Frischkäse

90g Staubzucker

50g feiner brauner Zucker

1 Vanillezucker

Cremig rühren. Der braune Zucker löst sich zwar nicht ganz auf, aber er schmeckt besser und im Cake Pop fällt das dann auch nicht auf.

Schoko-Kirsch Kuchen im Glas

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Was will ich nur backen? Auf jeden Fall schokig. Aber nicht nur. Keine ganze Torte… keinen gewöhnlichen Kuchen…. Schoko-Kirsch im Glas! Sieht man ja jetzt öfters und hat wirklich was für sich! Nicht so aufwendig wie eine ganze Torte, aber derselbe Geschmack!

Zutaten Kirschen:

  • 1 Glas Kirschen (350g Abtropfgewicht)
  • 1 Orange
  • 1 EL brauner Zucker
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Zimt

Zutaten Kuchen:

  • 3 Eier
  • 150g Butter
  • 170g Zucker
  • etwas Salz
  • 100g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 30g Kakao

außerdem noch:

  • 200ml Schlagobers
  • 30g Staubzucker
  • 1/2 Packung Sahnesteif
  • ein paar Schokospäne

Zubereitung:

Zuerst die Kirschen vorbereiten. Den Saft der Kirschen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Saft und geriebene Schale eine Orange dazugeben und den Zimt. Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und in den kochenden Saft geben. Gleich gut verquirlen, die Kirschen dazugeben und ganz kurz kochen lassen. Abkühlen lassen.

Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen und eine kleine Backform vorbereiten (ca. 20x20cm).

Für den Kuchen die Butter und den Zucker gut verrühren. Eier einzeln dazugeben und gut schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke, Salz und Kakao dazugeben und kurz verrühren. Den Teig in die Form geben und ca. 20 Minuten backen. Auch gut abkühlen lassen.

Das Schlagobers mit dem Staubzucker und dem Sahnesteif aufschlagen und kühl stellen.

Zusammenbau:

Aus dem Kuchen Kreise ausstechen, die ins Glas passen. Kuchen ins Glas geben, Kirschkompott drauf, Schlagobers drauf wieder Kirschen und Kuchen, bis alles hübsch aussieht. Kuchen ist mir ein bisschen übrig geblieben. Oben drauf kommt dann noch ein bisschen Schlagobers und Schokospäne und eine Kirsche (wenn  man nicht vergessen hat, noch extra Kirschen zu kaufen).

Und wer will kann den Kuchenboden noch mit Kirschwasser oder Whiskey tränken. Oder Orangensaft oder Kirschsaft, das macht das ganze noch etwas saftiger.

Kürbiskuchen mit Schokostückchen

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Und wie jedes Jahr im Herbst hat mein Mann die Nase voll von Kürbissuppe. Also, dann eben Kuchen. Wenn er es so will, dann kriegt er eben keine Suppe! 🙂

Dieser Kürbiskuchen schmeckt saftig, schokig, nicht wirklich nach Kürbis, aber nach den leckeren Gewürzen und nach Herbst. Nicht zu aufdringlich, noch nicht weihnachtlich und er war in Windeseile zusammengerührt und weggegessen.

Zutaten:

  • 220g Mehl
  • 150g Kristallzucker
  • 80g brauner Zucker
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskat
  • 1/4 TL Gewürznelken
  • 3/4 TL Salz
  • 2 Eier
  • 340g Kürbispüree
  • 120ml Öl
  • 60ml Orangensaft
  • 160g Schokochips (ich hab Vollmilch und Bitter gemischt)

Zubereitung:

Backrohr auf 175°C vorheizen, Kastenform mit Backpapier auslegen.

Hier braucht man übrigens keine Küchenmaschine, Kochlöffel reicht völlig.

Eier verquirlen, Kürbis, Öl und Orangensaft dazugeben und gut verrühren. Mehl, Zucker, Natron und Gewürze dazugeben. Die Gewürze und das Natron im Mehl ein bisschen verrühren und dann alles kurz gut durchmischen, dass keine Klümpchen mehr sind. Schokochips unterheben. Teig kosten und nach Geschmack und Laune nachwürzen.

Den Teig in die Form gießen und ca. 80 Minuten backen (nach 60 Minuten einmal nachsehen und eine Stäbchenprobe machen). Am besten die erste halbe Stunde den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Gespenster

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So, liebe Kinder, äh, Halloweenmonster, ihr könnt klingeln. Da aber in unsere Straße nicht viele Kinder wohnen, werden wohl die meisten Geister in unseren Mündern verschwinden, auf mysteriöse Weise… und das machen sie ziemlich schnell irgendwie… mysteriööööös….

Zutaten:

  • 5 Eiklar (große Eier)
  • 300g Kristallzucker
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Backrohr auf 150°C vorheizen.

Die Eiklar in die Küchenmaschine geben und zu festem Schnell schlagen. Dann den Zucker löffelweise unterrühren und auf höchster Stufe eine ganze Weile weiterschlagen, bis man die Zuckerkristalle nicht mehr spürt und ein matt glänzender, fester Schnee draus geworden ist.

Dann die Masse in einen Dressiersack geben und mit einer großen Lochtülle die Geister auf ein Backblech aufspritzen. Unten den Boden spritzen, langsam rauf gehen und dann nen Zipfel machen. Die Zipfeln konnte ich besonders gut 🙂

Dann ins Backrohr geben und auf 100°C runterschalten. 50 Minuten backen. Gerne auch länger, dann werden sie knuspriger. Und das Backblech vielleicht einmal herumdrehen, damit sie gleichmäßig durchbacken. Außen sollten sie knusprig und innen noch weich sein.

Und dann noch die Augen und Münder zeichnen, am besten geht das mit einem Lebensmittelstift. Oder mit schwarz gefärbtem Zuckerguss.

Oh! Heute schmecken sie noch besser! Also am besten am Vortag machen! 🙂

Halloween Cake Pops

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Diese Woche hab ich mich ausgetobt. 🙂 Mein Sohnemann hat heute im Hort (Nachmittagsbetreuung) – übrigens der beste Hort der ganzen Welt – ein Halloweenfest gefeiert und ich hab mich quasi aufgedrängt und gefragt, ob sie zufällig Cake Pops wollen. Wollten sie! 102 Kinder. Uff. Aber mit guter Zeiteinteilung kein Problem!

Und so war unser Kühlschrank voll mit Augen, Werwölfen, Geistern, Mumien und Frankensteinen… gruselig. Besonders, wenn man sich was aus dem Kühlschrank holt und von 20 Augäpfeln angestarrt wird. 🙂

Innen gabs einen einfachen Vanillekuchen, teilweise mit Lebensmittelfarbe eingefärbt.

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Erdnussbutter-Brownies

Diesmal hab ich ein Rezept aus dem aktuellen „essen und trinken – für jeden Tag“ ausgesucht. Ich hab das Heft zwar schon ein paar Mal gekauft (liegt immer so nett bei der Kassa im Supermarkt), aber so richtig gekocht oder gebacken hab ich noch nichts daraus. Diesmal hat mir einiges gefallen und ich habs auch schon wirklich ausprobiert!

Entschuldigt bitte die miese Fotoqualität, die Brownies waren für die Schule meines Sohnes und ratet mal, wer vergessen hat, sie zuhause zu fotografieren :-). Deswegen hab ich noch schnell ein Handyfoto direkt vor Ort gemacht. Und weil der Brownie gut geschmeckt hat, den anderen Eltern übrigens auch, und weil er toll aussieht, wollt ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Der Teig ist schön kräftig schokoladig und oben die helle Schicht schmeckt leicht nach süß-salziger Erdnussbutter. Nicht zu intensiv und der zarte Salzgeschmack gibt dem Brownie was ganz Besonderes.

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Zutaten:

  • 75g Mehl
  • 30g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 150g dunkle Schoko
  • 175g Butter
  • 120g Erdnussbutter
  • 40g Staubzucker
  • 3 Eier
  • 150g Kristallzucker (ich hab 120g genommen, könnte aber die 150g vertragen)
  • 1/4 TL Salz

Zubereitung:

Backrohr auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen, Backform (ca. 20x20cm) mit Backpapier vorbereiten.

Schokolade grob hacken und mit 150g Butter (Rest brauchen wir später) schmelzen. Eier, Kristallzucker und Salz ordentlich schaumig schlagen (mind. 5 Minuten). Inzwischen (falls die Küchenmaschine für euch schaumig schlägt) Erdnussbutter, 25g Butter und Staubzucker etwas zusammenschmelzen (ich habs in der Mikrowelle erwärmt und gut verrührt).

Mehl mit Backpulver und Kakao vermischen und abwechselnd mit der geschmolzenen Schoko-Butter unter die Eimasse heben. Den Teig in die Form füllen.

Oben drauf lasst ihr jetzt die Erdnussbuttermischung fließen, am besten in Schlangenlinien. Und dann müsst ihr mit einer Gabel die zwei Farben ein bisschen oberflächlich durcheinanderrühren, dass so ein Marmorierungseffekt entsteht. „Swirl“ im Englischen, das passt ganz gut finde ich.

Und 25-30 Minuten backen. Lieber ein bisschen zu kurz als zu lang, damit er innen schön klebrig wird.

Maroni-Schoko Cupcakes

Ich wollte gerne was mit Maroni backen. Aber was? Kuchen, Creme, Eis, Torte… es gibt soooo viel!

Letztendlich hab ich mich für Cupcakes entschieden. Schokokuchen und Maronicreme. 🙂

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Küchlein:

  • 120g weiche Butter
  • 135g Zucker
  • 2 Eier
  • 85g dunkle Schokolade, geschmolzen
  • 100g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • etwas Salz
  • 80ml Buttermilch

Backrohr auf 180°C vorheizen, 12 Muffinformen vorbereiten.

Butter mit Zucker schaumig rühren, Eier langsam dazugeben und ordentlich cremig rühren. Abgekühlte Schokolade dazugeben. Mehl mit Backpulver, Natron und Salz dazurühren, Buttermilch dazu. Nur kurz rühren bis alles gut vermengt ist.

In die Formen füllen und 22-25 Minuten backen.

Creme:

Die Creme besteht aus einem sehr festen Vanillepudding und Maronipüree. Ziemlich die standfesteste Creme, die ich je gemacht hab. Aber auch ziemlich sättigend. Also sollte man ein Mittelding finden zwischen tolles-großes-Topping-spritzen, weil es so schön hält, und etwas weniger, damit man mehr Cupcakes essen kann. 😉

Zuerst wird ein Pudding gekocht:

  • 200ml Schlagobers
  • 100ml Milch
  • 50g Zucker
  • 30g Speisestärke
  • Vanille (Vanillezucker oder Extrakt)
  • 1 Eidotter

Etwas Milch beiseite stellen. Schlagobers, Milch, Zucker und Vanille aufkochen. In der übrigen Milch die Speisestärke auflösen und ganz glatt verrühren. Eidotter auch da rein rühren. Nun die Mischung mit der Speisestärke und dem Dotter in die kochende Vanillemilch geben und schnell und gut verrühren, noch einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Rühren. Und ordentlich abkühlen lassen.

  • 300g gekochte Maroni
  • 2 EL Milch oder Rum
  • 50g Butter
  • 160g vom Pudding
  • 1 EL Ahornsirup

Die Maroni pürieren oder mit der Gabel zerquetschen, die Milch und den Ahornsirup dazugeben, sonst ist es fast zu fest zum pürieren. Den Pudding schon mal zermixen und die weiche Butter dazumixen, dass alles schön glatt wird. Dann alles kurz zusammenrühren und eventuell nochmal kühl stellen.

Die Menge von der Creme reicht für 8 hohe (also reichlich verzierte) Cupcakes. Wenn man weniger Creme pro Cupcake verwendet, sollte es für alle 12 reichen.

Kürbis Cake Pops aus Kürbis-Kuchen

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Ich mag diese kleinen Kürbis-Dinger, deswegen habe ich sie heuer wieder gebacken. Aber diesmal aus Kürbiskuchen. Auch seeeeeehr lecker!

Zutaten:

  • 320g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 113g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 180ml Milch
  • 420g Kürbispüree
  • 1TL Zimt
  • etwas Muskat oder Pumpkin Spice (besteht aus Zimt, Muskatnuss, Piment und Ingwer)

Ihr wisst nicht genau, was Kürbispüree ist? Bitte hier nachschauen.

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen.

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier einzeln dazugeben. Noch mehr schaumig rühren. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz und Gewürze) und die Milch dazugeben, kurz rühren und dann den Kürbis auch noch unterheben.

45-50 Minuten backen.

Frosting:

150g Frischkäse

150g Staubzucker (je nach Geschmack etwas mehr, weil der Kuchen durch den Kürbis nicht so süß ist)

 

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Apfel-Karotten Muffins

…oder der Versuch einer leckeren und gesunden Schuljause.

Hat aber leider nicht ganz geklappt. Den ersten Muffin haben sie noch mit großem Appetit verdrückt und dann wars aus. Ich fand ihn ganz gut eigentlich, vor allem, weil wirklich nichts Ungesundes drin ist! Und als süßes Frühstück oder als Jause ist sowas doch ideal! Und low Carb ist er außerdem. War den Kindern aber wurscht…

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Zutaten:

  • 130g Dinkel-Vollkornmehl
  • 110g geriebene Mandeln
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 45g geschmolzene Butter
  • 180g Joghurt
  • 100g Apfelmus
  • 2 kleine Äpfel, gerieben
  • 2 Karotten, gerieben (Karotten und Äpfel waren ca. 210g zusammen)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Backrohr auf 190°C vorheizen, 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Eigentlich habe ich alles in eine Schüssel geworfen und kurz zusammengemixt. Und fertig! 🙂

In die Förmchen füllen und 26-28 Minuten bei 190°C backen, fertig! Ach ja, ich hab die Muffins vor dem Backen mit ein paar Haferflocken bestreut, wegen der Optik.

Wer´s doch eher süßer mag, darf noch einen vierten Löffel Honig in den Teig geben. 😉

 

Mohn-Zwetschken-Cupcakes

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Ich wollte unbedingt was mit Mohn und Zwetschken machen (Strudel fehlt noch!). Also hier sind meine Cupcakes:

Zutaten Sponge:

  • 4 Eier
  • 70g Zucker
  • 100g Butter
  • 40g Staubzucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Rum
  • 125g gemahlener Mohn
  • 75g geriebene Haselnüsse

Zubereitung Sponge:

Ofen auf 180°C vorheizen. 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Eier trennen, Eiklar in eine Rührschüssel, Dotter in ein kleines Schüsserl. Aus Eiklar und Kristallzucker einen Schnee schlagen.

In einer zweiten Rührschüssel Butter, Staubzucker, Zimt, Salz, Zitronensaft und Rum schön schaumig schlagen. Je länger desto besser, damit viel Luft in die Masse kommt (wir haben schließlich kein Backpulver). Dotter einzeln dazurühren. Weiter rühren.

Und jetzt langsam und abwechselnd Mohn, Nüsse und Schnee unter die Masse heben. Vorsichtig, damit die schöne Luft nicht wieder rausgeschlagen wird.

In die Förmchen füllen und 20-23 Minuten backen.

Das Rezept stammt übrigens aus „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Zutaten Topping:

  • 500g Mascarpone
  • 180g Zwetschkenmarmelade (wenns geht selbst gemacht mit hohem Fruchtanteil)
  • 50g Staubzucker
  • 200g Topfen 20%
  • 50g italienische Meringue (dazu sag ich noch was, kann auch weggelassen werden)

Zubereitung Topping:

Marmelade und Zucker nur verrühren, Mascarpone und Topfen kurz und schnell untermixen (nur 3 Sekunden, sonst wird alles zu weich). Meringue langsam und kurz unterrühren.

Auf die ganz ausgekühlten Kuchen aufdressieren, dekorieren, fertig!

 

Die italienische Meringue ist was ganz was Feines! Im Prinzip ist es das, was in den Schaumrollen drinnen ist. Die Herstellung scheint kompliziert, dauert ein bisschen, ist aber letztendlich gar nicht so schwer. Das Rezept hab ich auch von Renate Gruber „130 Gramm Liebe“.

Man braucht 202g Kristallzucker, 100g Eiklar und 55ml Wasser.

In einem Topf bringt man die 55ml Wasser und 165g Zucker zum Kochen und lässt es kochen bis das ganze 118°C hat. Nicht mehr, nicht weniger. Dauert ein bisschen. Man erkennt es ganz gut daran, dass es ruhiger zu blubbern anfängt und die Blasen größer werden.

In der Zwischenzeit in einer Küchenmaschine 37g Zucker mit 100g Eiklar (waren bei mir 3 Eier) zu festem Schnee schlagen.

Wenn die Zuckerlösung die 118°C erreicht hat, vom Herd nehmen, Küchenmaschine wieder einschalten und langsam in den Schnee rinnen lassen. Dann auf hoher Stufe weiter schlagen bis der Schnee kalt geschlagen ist. Dauert bei dieser Menge ungefähr 15-20 Minuten. Deswegen auch die Küchenmaschine! 🙂

Den Rest kann man in Portionen einfrieren (hab ich schon 2 Monate im Tiefkühler gehabt, hat super funktioniert).

Ja und wenn man sich die Arbeit nicht antun will, einfach weglassen und eventuell noch mit Staubzucker nachsüßen, je nach Geschmack.

 

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Erdbeer-Schokostückchen Muffins – wieder mal was Gesundes!

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Ich mag diese gesunden Muffins inzwischen richtig gerne! Vollkornmehl hat mich noch nie gestört, im Gegenteil, oft schmecken Muffins damit viel interessanter, und dass sie ohne Fett auch so gut schmecken, ist echt super.

Und watscheneinfach zu machen sind sie auch. 🙂

Zutaten:

  • 40g Kristallzucker
  • 40g brauner Zucker
  • 190g Apfelmus (die Hipp-Gläser eignen sich perfekt, da kein Zucker zugesetzt ist)
  • 1 Ei
  • 170g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleiner Becher geschnittene Erdbeeren (auch tiefgekühlte)
  • 1 kleine Hand voll Schokochips

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen. 10 Muffinförmchen vorbereiten.

Zucker, Apfelmus und Ei gut verrühren. Mehl mit Zimt und Natron kurz unterrühren. Erdbeeren und Schokostückchen unterheben. Fertig. Kein schaumig schlagen oder cremig rühren. Einfach, oder?

In die Förmchen füllen und 16-18 Minuten backen.

Sind auch super als Jause für Schule oder Kindergarten!

 

Schoko-Bananen Cupcakes

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Wieder einmal ein Rezept aus „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber. Für eine liebe Arbeitskollegin. 🙂

Zutaten Kuchen oder Sponge:

  • 85g dunkle Schoko
  • 25g Butter
  • 60g Öl
  • 110g Mehl
  • 20g Kakao, ungesüßt
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 190g Zucker
  • 50ml Wasser
  • 40g Sauerrahm

Zubereitung:

Rohr auf 180°C vorheizen. 12 Muffinförmchen vorbereiten.

Schoko hacken und mit der Butter langsam in der Mikorwelle schmelzen (oder im Wasserbad). Öl dazu geben, etwas abkühlen lassen.

Eier und Zucker schaumig schlagen, Wasser und Rahm dazurühren, Schokomischung dazu, gut mixen. Mehl mit Kakao und Backpulver dazugeben und kurz verrühren.

Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig füllen (ist recht wenig Teig, aber 2/3 reichen voll auf!) und 28-30 Minuten backen. Im Buch sind 35-40 Minuten angegeben, das wäre bei meinem Rohr viel zu lang gewesen (war beim letzten Rezept auch schon so).

Ganz auskühlen lassen.

Zutaten Topping:

  • 2 reife Bananen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250g Topfen (20% Fett)
  • 500g Mascarpone
  • ca. 4 EL Staubzucker zum Süßen je nach Geschmack

Zubereitung:

Die Bananen natürlich schälen und mit einem Stabmixer fein pürieren. Topfen, Mascarpone und Staubzucker kurz zusammen mixen. Bananen dazurühren. Bitte so kurz wie möglich mixen, sonst hat die Creme später keinen Stand und fließt davon. Kühlen bis die Sponges fertig sind oder gleich aufdressieren (große Tülle, Größe 18). Mit Schokostreusel oder Schokoraspeln und einer Bananenscheibe verzieren.

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Himbeer-Schoko-Bananen Muffins

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Nun, diese Dinger sind wieder mal von der gesünderen Sorte. Schmeckt man aber nicht. Hab ich getestet, also testen lassen. Kein Fett und mit Vollkornmehl. Mit Obst und ein paar Schokochips. Aber das ist ok, oder?

Zutaten:

  • 2 große reife Bananen
  • 60g Honig
  • 85g brauner Zucker
  • 60g Joghurt
  • 1 Ei
  • 375g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 175ml Milch
  • 120g Schokochips
  • 220g Himbeeren (ich habe tiefgekühlte verwendet)

Zubereitung:

Ofen auf 190°C vorheizen, 15 Muffinförmchen vorbereiten.

Banane in einer Rührschüssel vergatschen (Stabmixer funktioniert hervorragend). Honig und Zucker dazugeben und gut verrühren. Joghurt und Ei dazu und mixen. Mehl mit Natron, Salz und Zimt reingeben und kurz verrühren, Milch dazurühren. Schokochips und Himbeeren unterheben. Die Muffinförmchen 3/4 voll füllen. Ihr könnt noch ein paar Schokostücke draufgeben oder etwas Zucker drüber streuen. Das sieht schön aus und knuspert ein bisschen beim Abbeißen.

18-21 Minuten backen. Kommt drauf an, wie voll die Formen sind. Sie sollen leicht braun am Rand sein. Mit einem Zahnstocher testen, ob noch Teig kleben bleibt. Ihr müsst wahrscheinlich ein paar mal rein stechen, weil ich treffe da immer nur Himbeeren oder Schokostücke. 😉

Auskühlen lassen und mit gutem Gewissen futtern. Schmeckt auch Kindern ganz ausgezeichnet.

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Mochaccino-Cookies – laktosefrei

Ich hab eine Freundin, die verträgt Laktose ganz schlecht. Und sie mag diesen Schoko-Kaffee von Nespresso. Und sie hatte Geburtstag. 🙂

Ich hab ja nicht wirklich gewusst, dass Mochaccino der richtige Ausdruck für Espresso mit Milch und Schoko ist. Quasi Schoko Cafe Latte. Oder heiße Schoko mit Kaffee. Wieder was gelernt! Oh, und ich weiß jetzt, wo es laktosefreie Schokolade zu kaufen gibt!

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Zutaten:

  • 115g Butter, laktosefrei
  • 150g brauner Zucker
  • 50g Kristallzucker
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Maizena
  • 2 EL Löskaffee
  • 1 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • 180g Schoko, gehackt, laktosefrei

Rezept:

Backrohr auf 175°C vorheizen, 2-3 Backblech mit Backpapier vorbereiten (werden ca. 22 Stück).

Butter und Zucker schaumig rühren bis auch der braune Zucker ganz aufgelöst ist. Dann das Ei dazugeben und wieder rühren.

Mehl dazugeben. Maizena, Kaffeepulver, Natron, Zimt und Salz etwas mit dem Mehl in der Schüssel mischen und dann alles gut verrühren, aber nicht länger als nötig. Schokostücke unterheben. Eventuell etwas Milch (laktosefrei) dazugeben, wenn der Teig zu fest ist.

Haufen aufs Backblech machen, viel Abstand lassen und dann 10-11 Minuten backen. 10 Minuten am Blech auskühlen lassen du dann auf ein Gitter zum Abkühlen geben. Tataaaaaa!

 

Und das allertollste ist, dass man den Teig, bzw. die fertigen Teigkugeln (die man dann aufs Blech legt) einfrieren kann. Und verschenken. Und dann braucht der Beschenkte nur die Dinger aus dem Tiefkühler holen, aufs Blech tun und backen. Vielleicht 1 Minute länger, weil sie ja gefroren sind. 🙂 Noch mehr tataaaaaaaaaa!

 

Nutella Cookies

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Ich hab schon lange keine Cookies mehr gebacken und habe beschlossen, meine lieben Arbeitskollegen zwangszubeglücken! Und weil ich ja vor kurzem mein erstes Nutella selbst gemacht habe, fiel meine Wahl auf Nutella Cookies. Logisch oder? Diese Cookies werden sehr flach, weil sie beim backen sehr auseinander laufen. Aber dadurch sind sie außen zart knusprig und innen fein klebrig. Und brechen eventuell beim Bewegen leicht auseinander, man muss dann immer die abgebrochenen Stücke schnell in den Mund stecken, damits keiner sieht. 😉 Vom Geschmack her waren sie sehr schokoladig (vielleicht wegen meinem sehr schokigen selbstgemachten Nutella…) und mir persönlich, wenn ich jetzt sehr kritisch bin, fast zu wenig nussig. Aber damit hatte ich jetzt nicht wirklich ein Problem…

Zutaten:

  • 225g Butter
  • 90g brauner Zucker
  • 115g Zucker
  • 260g Nutella
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Cup Mehl (nein! vergessen abzuwiegen!)
  • 1 TL Natron
  • etwas Salz
  • 1 EL Kakao
  • 1 Cup Schokochips

 

Zubereitung:

Backrohr auf 190°C vorheizen. Oder 175°C Umluft, dann könnt ihr 2 Blech auf einmal reinschieben.

Butter und Zucker gut schaumig rühren, Eier, Nutella und Vanille nacheinander dazugeben. Mehl, Natron, Salz und Kakao langsam dazugeben und kurz verrühren. Schokochips unterheben.

Mit einem kleinen Eisportionierer oder einem Esslöffel Haufen auf ein Blech machen, viel Abstand lassen. Werden ca. 36 Stück, ich hatte sie auf 3 Blech, waren fast zu knapp beisammen.

Nach dem Backen noch 10 Minuten am Blech lassen, dann erst zum Auskühlen auf ein Gitter geben. Und genießen! Gleich nach dem Auskühlen. Vielleicht bricht ja schon beim Umschlichten ein Teil ab, das wär echt blöd…

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Nutella – selbstgemacht

Nutella ist ja fürchterlich ungesund, obwohl sogar gelbe Blumen drin sind, wie meine Tochter mal geglaubt hat. War ziemlich schwierig ihr zu erklären, warum dann eine Blume am Etikett ist, wenn keine drin ist 😉 Aber, meine Kinder essen es natürlich gerne. Also hab ich mich auf die Suche nach einer gesünderen Variante gemacht. Ich habe eine gefunden, naja, zumindest ist kein zusätzliches Fett drinnen. Und Nüsse sind ja sehr gesund. Schoko nur manchmal…

Zutaten:

  • 1 Cup (140g) Haselnüsse
  • 1/4 Cup (35g) Mandeln
  • 1/4 Cup (30g) Pekannüsse
  • 1 Cup brauner Zucker
  • etwas Meersalz
  • 1 1/2 Cup dunkle Schokolade (in kleinen Stücken)
  • 2 EL Kakao
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 2 1/2 Cup Wasser

Zubereitung:

Zuerst werden die Nüsse angeröstet. Sie müssen duften und können an ein paar Stellen sogar recht dunkel werden. Wenn sie zu rauchen anfangen, wars zu lange. 🙂 Dann kommt das Wasser dazu, der Zucker und die Prise Salz. Das ganze soll dann 10-15 Minuten kochen.

Dann kommt alles in einen starken Mixer oder einen Food Processor und wird solange püriert bis es eine cremige hellbraune Masse ist (Vorsicht heiß). Dieses Nussmus schmeckt übrigens ganz fantastisch (kein Wunder bei dem Zucker). Dann gebt ihr das Mus in eine Schüssel, gebt die Schokolade dazu, den Kakao und die Vanille. Kurz stehen lassen bis die Schoko geschmolzen ist und gut verrühren.

Abkühlen lassen, fertig. Hält sich im Kühlschrank ungefähr ein Monat.

Schmecken tut es sehr lecker, aber nicht ganz nach dem Original Nutella. Etwas dunkler und schokiger. Und nussiger. Wer es etwas heller mag, kann vielleicht etwas Milchschoko verwenden. Ich werde beim nächsten Mal weniger Schoko nehmen, also das ganze nusslastiger machen.

Jessas! Da fällt mir ein, ich hab mein Nutella noch gar nicht auf nem Brot probiert! Nur als Dip für Obststücke und in Cookies! Aber morgen zum Frühstück…..

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Lenis Torte mit weißer Zitronencreme und Beeren

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Langer Name, aber die Idee hatte meine Tochter mitten auf eine Wanderung im Urlaub in den Bergen. Sie wollte eine Torte mit Boden und weißer Creme und Brombeeren. Und die Creme sollte nach Zitrone schmecken.

Und kaum waren wir wieder zuhause, haben wir sie gemacht. Letztendlich wurde es eine Art Kühlschrank-Cheesecake.

Zutaten Boden:

  • 150g Schokokekse
  • 80g Butter, geschmolzen

Zutaten Creme:

  • 600g Frischkäse
  • 300g Joghurt
  • 1 Zitrone (oder 2)
  • 50g Zucker (nach Geschmack)
  • etwas Vanille
  • Brombeeren
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Pkg. klarer Tortenguss

Für den Boden die Kekse zerbröseln und mit der Butter mischen. In eine 24cm Springform geben und fest auf den Boden pressen. Schon mal in den Kühlschrank stellen.

Joghurt, Frischkäse, Zitronensaft und -schale, Vanille und Zucker verrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und mit etwas Wasser aufkochen lassen (nach Anleitung). Gelatinemischung etwas abkühlen lassen und ein paar Löffel Creme dazurühren (damit sich das bisschen Gelatine in der vielen Creme nicht so erschrickt), dann alles in die Creme rühren. In die Tortenform füllen und in den Kühlschrank geben.

Wenn alles halbwegs fest ist, kann man die Brombeeren drauf legen und dann noch den Tortenguss nach Anleitung darüberleeren und wieder in den Kühlschrank geben und ein paar Stunden durchziehen lassen.

Der süße Tortenguss was ganz gut, weil die Brombeeren etwas säuerlich waren (aber immerhin aus eigenem Anbau!).

Die Torte war recht schnell weg, keine Zeit für perfekte Fotos. Geschmeckt hat sie cremig, zitronig und frisch, der Boden schön schokig. Eine Sommertorte.

Das Rezept hab ich auch nach langem Nachdenken rekonstruieren müssen, weil es so eine spontane Ho-ruck-Aktion war. 🙂 Ich hoffe, ich hab nix vergessen. Meiner Tochter hat sie nicht soooo gut geschmeckt, hab den Verdacht, meine Kinder sind keine Cheesecake-Freunde. Blöd 😉

Aber sie will wieder eine Torte erfinden! Und ich freu mich schon drauf!

Schoko-Cheesecake

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Dieser Schoko-Cheesecake schmeckt nach Schoko pur, cremig, schon fast schokomousse-ig und ist wirklich einfach zu machen. Der Boden besteht aus Schokokeksen, die Füllung aus Frischkäse und extra guter Schoko und oben drauf kommt noch eine dünne Schicht Ganache. Garniert hab ich den Kuchen noch mit ein paar übrig gebliebenen Keksen.

Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblings-Backbücher „Backen mit Love“ von der bezaubernden Andrea Stolzenberger, der Dame mit der rosa Brille aus dem rosa Haus. 😉

Boden:

  • 150g Schokokekse
  • 75g zerlassene Butter

Kekse in einem Gefriersackerl zerbröseln (ganz wild drauf schlagen, toll!) und in einer Schüssel mit der Butter vermischen. Bekommt dann die Konsistenz von nassem Sand. In eine 26cm Springform pressen, aber keinen Rand formen.

Füllung:

  • 340g dunkle Schokolade (gute Qualität)
  • 680g Frischkäse (Philadelphia oder so)
  • 200g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 240g Sauerrahm

Die Schoko langsam im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, das Backrohr auf 180°C vorheizen.

Frischkäse und Zucker cremig rühren, die geschmolzene Schokolade unterrühren. Eier einzeln dazumixen, Vanille dazu und zum Schluss den Sauerrahm.

Die Masse auf den Keksteig in die Tortenform füllen und im Rohr bei 180°C 55 Minuten backen bis er oben am Rand beginnt braun zu werden (noch bräuner als die Schoko selbst ;-)). Die Oberfläche kann auch etwas einreißen. Das macht aber nix, denn nachdem die Torte etwas abgekühlt ist, kommt noch die:

Ganache:

  • 115g Bitterschoko
  • 80ml Schlagobers
  • 1 TL Butter

Schlagobers erhitzen aber nicht kochen und über die zerkleinerte Bitterschokolade leeren, Butter dazugeben und kurz stehen lassen. Dann umrühren und alles ist wunderbar geschmolzen und perfekt temperiert.

Über die Torte gießen und verstreichen. Jetzt abkühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Und dann auf der Zunge zergehen lassen….

Ist auch sicher wunderschön, wenn man als Verzierung nen Berg frischer Beeren drauf gibt, Ribisel zum Beispiel oder Brombeeren… mjam…

 

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Cheesecake mit Heidelbeeren

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Mein erster Cheesecake! War ich vielleicht aufgeregt. 🙂 Kennt jemand den Cheesecake vom McDonalds? Den find ich extrem lecker. So einen will ich selber backen.

Den Keksboden hab ich mit verschiedenen Keksen gemacht, als Resteverwertung, mit ein bisschen geriebener Schokolade. Und oben drauf hab ich Heidelbeeren getan, mit etwas Marmelade darunter, weil ja Sommer und Beerenzeit ist.

Ich habe mich auch für ein einfaches Rezept ohne Wasserbad und anderem Schnick Schnack entschieden, hat super funktioniert, der Kuchen hatte keine erwähnenswerten Risse!

Rezept:

  • 1,5 Becher Kekse, zerbröselt (kann auch weniger sein)
  • 50g dunkle Schokolade, gerieben
  • 80g geschmolzene Butter

 

  • 1100g Frischkäse (ca. 6,5 Pkg. zu 175g)
  • 250g Creme fraiche
  • Schale einer kleinen Bio-Zitrone
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 240g Zucker
  • 1/4 Cup Mehl

 

  • Heidelbeeren
  • Heidelbeermarmelade
  • eventuell etwas Zucker und Zitronensaft

 

Ofen vorheizen auf 160°C.

Zuerst wird der Boden gemacht. Kekse (ich hatte übrigens Dinkel-Vollkornkekse und Spekulatius) und Schoko reiben, geschmolzene Butter dazugeben und in einer 26cm Springform am Boden verteilen (ich hatte nur eine 28cm), am Rand etwas hochziehen und gut festdrücken. Bei 160°C 8 Minuten backen.

Für die Creme Frischkäse,  Creme fraiche und Zucker cremig rühren, Salz, Zitronenzesten und Vanille dazurühren. Eier einzeln dazugeben, dann das Mehl dazu und nur mehr kurz mischen.

In die Tortenform mit dem Boden füllen und bei 160°C  1 Stunde 30 Minuten backen (bis der Rand anfängt goldbraun zu werden). Bitte auf ein Blech stellen oder mit Alufolie umwickeln, weil etwas Butter unten aus der Form raustropft.

Aus dem Rohr nehmen, komplett abkühlen lassen. Und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Weil meine Heidelbeermarmelade natürlich fast aus war, hab ich aus einem Teil der Beeren eine Art Marmelade gekocht (mit etwas Zucker und Zitrone und ein bissi Gelierhilfe aufkochen und abkühlen lassen). Cheesecake mit Marmelade bestreichen, Beeren drauf und nochmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Und  mitten beim Backen kam der Schock. SCH*! Ich hab das Mehl vergessen! Das wird nie was! Können wir dann mit dem Strohhalm aus der Form trinken! Alles umsonst. Die hundert Packerl Frischkäse vergeudet. Schnüff…. 😦

Aber, wie durch ein Wunder ist er immer fester geworden. Und am nächsten Tag konnte man ihn schneiden! JAAAAAA!

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Also, wenn ihr wollt, könnt ihr das Mehl weglassen :-). Ob das geschmacklich was verändert hat, kann ich nicht sagen. Einem Freund war es zu topfig (ich musste sein Stück fertig essen! Skandal!). Mir hats geschmeckt 🙂 Obwohl der vom Maci besser war…. aber das sag ich nicht…

Weiß jemand, warum bei manchen Rezepten der Boden gebacken wir und bei manchen nicht? Das wird ich auch noch herausfinden….

Staubmonster Cake Pops

Kennt ihr diese Staubwaugerl? Staubflusen. Diese Staubdinger, die sich zu großen Kugeln zusammenrollen und sich dann unter Bett und Kasten verstecken? Und dann rausgeweht werden, obwohl man grad gestaubsaugt hat?

Tja, von diesen Dingern werden wir bald viel haben… Unsere liebe Mary hat uns verlassen, geht in ihre wohlverdiente Pension. Und lässt uns allein mit diesen STAUBMONSTERN! AAAARGL!

Und deswegen hab ich ihr zum Dank gleich welche mitgegeben. :-{} Superschokige kleine Staubmonster. Hässlich. Pfui.

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Rezept:

  • 340g Mehl
  • 60g Kakao
  • 2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 230ml Buttermilch
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 120ml Öl
  • 1 Vanillezucker
  • je eine Hand voll Vollmilch- Dunkle und Weiße Schokoladestückchen

Backrohr auf 175 Grad vorheizen.
Mehl, Kakao, Backpulver und Salz vermischen.

Eier, Zucker und Öl Zucker cremig rühren, Buttermilch und Vanille dazugeben. Gut mischen.
Mehlmischung dazugeben, kurz unterrühren. Schokostücke unterheben.
In eine Kastenform füllen und 55 min bei 175 Grad backen. Hat länger gebraucht mit der vielen Schoko drinnen!

Hab übrigens nur den halben Kuchen verwendet (ca. 22 Cake Pops)

Frosting:

Wieder mal gepfuscht, weil ich zu wenig Frischkäse hatte  😉

  • 80g Frischkäse
  • 80g Kakaopulver (süß! also Benco oder so)
  • 2 ordentliche TL Nutella

Sind sehr gut geworden! Ich muss mal welche mit noch mehr Nutella machen.

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Meine Kinder haben natürlich begeistert mitgeholfen!

Yoho Piraten Cake Pops

Kindergeburtstag für Jungs. Was passt immer? YOHOOOO! Grimmige Piraten. Ein paar liebe waren auch dabei. Geschmeckt haben sie alle. Die lieben und die grimmigen. 🙂

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Geschmack war Schokokuchen (Rezept siehe hier). Allerdings hab ich, weil ich etwas zu wenig Frischkäse hatte, etwas Marillenmarmelade dazugegeben. War sehr lecker. Muss ich mal probieren, so a la Sachertorte. Vielleicht mit Rum. Ooooch, das wär toll piratig gewesen! Muss ich mal für einen Männergeburtstag machen. Kommt beim Kindergeburtstag nicht so gut ;-).

 

 

Cake Pop Wiesen zum Schulschluss

Was schenkt man Lehrerinnen nach dem ersten erfolgreichen Jahr (lauter Einseeeer! *stolz*) zum Schulschluss? Blumen kriegen sie sowieso, Gutscheine sind auch gut… aber Cake Pops? Kriegen sie nicht immer oder? Außer dann nächstes Jahr wieder von mir vielleicht :-p.

Und weil Frau Lehrerin auch reitet und einen Lipizzaner hat, haben sich 2 Pferdchen zur Blumenwiese dazugeschummelt!

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Als Teig hab ich diesmal einen Vanillekuchen mit zerbröselten Oreo Keksen verwendet. War besser als ich dachte! Vor allem hab ich geglaubt, dass man die Keksstücke spürt, aber das war natürlich nicht so, weil sie ja mitgebacken wurden. Aber das war letztendlich gut, weil der Kuchen richtig spannend geschmeckt hat. Vanillig, etwas schokig und noch nach etwas anderem. Keks vermutlich  :-).

Zutaten:

  • 140g Zucker
  • 115g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 240g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120ml Milch
  • 12 Oreos, zerbröselt

Zubereitung:

Ofen auf 175°C vorheizen, Backform mit Backpapier auskleiden.

Zucker und Butter cremig rühren. Eier und Vanille dazugeben und noch cremiger rühren. Mehl und Backpulver unterrühren, Milch dazurühren. Jetzt noch die Keksbrösel unterheben.

Dann noch 55min bei 175°C backen (hat länger gebraucht als sonst, wahrscheinlich wegen der Kekse…).

Gut auskühlen lassen, Vanillefrosting dazu und loskugeln.

Vanillefrosting:

100g Frischkäse

100g Staubzucker

 

Schoko Cookies – ohne Mehl!

Diese Schokokekse schmecken extrem lecker. Sehr schokoladig und sehr sündig! Obwohl sie ja eigentlich gar nicht so sündig sind. Immerhin spart man sich das Mehl (was ja in Zeiten der Glutenunverträglichkeiten sehr praktisch ist) und dafür hat man noch die guten Fettsäuren und die Proteine der Mandeln (oder gehen die beim Backen hops? na egal…). Müsst ihr auf jeden Fall probieren!

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Zutaten:

  • 1 Ei
  • 250g Mandelmus (zB aus dem Reformhaus)
  • 90g brauner Zucker
  • 1 TL Natron
  • 30g Kakao (ungesüßt)
  • 200g dunkle Schokotropfen

 

Zubereitung:

Backrohr auf 175°C vorheizen, 2 Backblech mit Backpapier auslegen. Oder 160°C Heißluft, wenn man beide gleichzeitig backen möchte (werden ca. 14 Kekse).

Ei in einer Schüssel schaumig schlagen, Mandelmus, Natron, Zucker und Kakao dazugeben und gut verrühren. Schokostückchen dazumischen.

Auf das Backpapier klecksen (einen guten Teelöffel voll), etwas flach drücken. 8-10 Minuten backen. Kommen sehr weich aus dem Ofen, 10 min auf dem Blech auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum ganz Auskühlen geben.

Oh! Und unbedingt auch lauwarm probieren 😉

Ostern!!!!

Als pflichtbewusster Blogger muss ich natürlich das Thema Ostern auch aufgreifen.

Hühnchen. Hähnchen, Karotten, was will man mehr?!

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Links übrigens ein Luftballon-Servietten-Osterhase mit Geheimfach am Popsch, gebastelt von meiner Tochter im Kindergarten. Rechts hinten sehen Sie einen Eierwärmer-Osterhasen, gebastelt von meinem Sohn im Hort.

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Was will man mehr? Eigentlich noch so viel! Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, zu backen:  Cupcakes mit Schokoei drinnen, Cake Pops in allen Formen, Osterstriezel, Osterlämmchen aus Biskuit,… sehr schwierig, sich da für etwas zu entscheiden. Aber alles geht nicht, gegessen würde es vielleicht werden, aber die Zeit hab ich einfach nicht. Leider! Aber ein bisschen was geht 🙂

Häschen, ich hab noch keine Häschen!!!!